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Fußambulanz im medicum Hamburg
Fußambulanz im medicum Hamburg

Ein guter Weg zu mehr Lebensqualität.

Fußambulanz - seit 1992 im Diabetes Zentrum Berliner Tor

Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann Nervenschäden verursachen

Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann über längere Zeit giftig auf die Nerven wirken. Die längsten Nerven sind am stärksten betroffen. Das sind die Nerven, die zu den Füßen führen. Dort entstehen zumeist die ersten Schäden. Die Folge: Taubheitsgefühle, Kribbeln, Schmerzen – damit fängt es an. Auf Dauer schränkt die diabetische Nervenschädigung die Funktion und Belastungsfähigkeit des Fußes stark ein. Dann spricht man vom „diabetischen Fuß“. Unsere Füße ermöglichen uns jedoch Mobilität bis ins hohe Lebensalter. Deshalb bedürfen sie einer besonderen Pflege. Im medicum Hamburg unterhalten wir dafür eine Fußambulanz. Eine speziell für Diabetikerfüße ausgebildetes Team aus Diabetologen, Wundmanagerinnen, Podologinnen und Orthopädieschuhmachermeister behandelt das sogenannte diabetische Fußsyndrom.

Der diabetische Fuß

Beim diabetischen Fuß ist die Empfindlichkeit für Druck, Schmerz, Temperatur und Berührung meist stark herabgesetzt oder erloschen. Der Fuß kann nicht mehr durch Schmerzen auf seine Nöte aufmerksam machen. Durch die häufig schlechte Durchblutung aber kommt es zur Mangelversorgung des Gewebes mit Sauerstoff. Eine verminderte Schweißproduktion führt zudem zu einer trockenen Haut und Defekten wie Einrissen, Druckstellen sowie Nagelveränderungen- und Erkrankungen. Auch eine veränderte Knochenernährung und veränderte Fußformen machen die Füße hochgradig anfällig für Infektionen und Fußgeschwüre.

Vorbeugend wird eine spezielle Fußpflege, die Podologie, eingesetzt: Ziel einer podologischen Behandlung ist die Erhaltung, Verbesserung oder Wiederherstellung der normalen Funktion von Haut und Nägeln an den Füßen. Wir arbeiten auch mit orthopädischen Schuhmachern zusammen, die Sie durch maßgefertigte Schuhe darin unterstützen, Ihre Füße zu entlasten.

Podologie

Eine ganz spezielle Fußpflege

Füße mit dem diabetischen Fußsyndrom brauchen besondere Pflege. Falsche Behandlung kann schwere Folgen nach sich ziehen. Deshalb sollten diese Füße mit einer speziellen Fußpflege, der podologischen Pflege, behandelt werden.

Die Podologin kennt Warnzeichen für gefährliche Entwicklungen und vermeidet jede Art von Verletzung bei der Nagel und Hautpflege. Bei Bedarf ruft sie eine Wundmanagerin oder den Diabetologen hinzu, damit gemeinsam ein Behandlungskonzept zur Heilung oder Vorbeugung von den gefährlichen Druckgeschwüren oder Entzündungen entwickelt wird. Diese Pflege wird bei Vorliegen eines diabetischen Fußsyndroms mit Nervenschädigungen und einer Durchblutungsstörung auch von der Krankenkasse bezahlt.