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Kardiologie im medicum Hamburg
Dr. Christina Seidel, Ärztin für die Kardiologie im medicum Hamburg

Mein Herz schlägt für Gesundheit.

Dr. Christina Seidel

Kardiologie

Herzerkrankungen nehmen zu

Kardiologie ist die Lehre vom Herzen. Sie befasst sich mit der Struktur, der Funktion und den Erkrankungen des Herzens. Während seines Lebens schlägt ein Herz rund drei Milliarden Mal. Dabei pumpt es etwa 250 Millionen Liter Blut durch den Körper. Kein künstlicher Motor besitzt diese unermüdliche Fähigkeit zu Höchstleistungen. Die meisten Menschen nehmen diese Leistung als selbstverständlich hin. Doch das Herz ist anfällig für Störungen. Ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen, Stress – viele Faktoren beeinträchtigen die Leistung unseres Lebensmotors. Herzerkrankungen nehmen zu.

Der Patient steht als Mensch im Mittelpunkt

Im Zentrum der Kardiologie steht die Vorsorge und Behandlung aller Erkrankungen des Herzens. Dabei haben wir den Anspruch, trotz der „Apparatemedizin“, die die Kardiologie zwangsläufig ist, den Patienten als Menschen in den Mittelpunkt der Behandlung zu stellen.

Proleme des Herzens: Diabetes im Vordergrund
  • Viele Probleme des Herzens werden von allgemeinmedizinischen Erkrankungen verursacht. Im Vordergrund steht hier Diabetes. Die Zuckerkrankheit selbst bekommen Arzt und Patient heute meistens gut in den Griff. Gefährlich bleiben jedoch die sogenannten sekundären Krankheiten – also chronische Erkrankungen, die sich erst wegen des Diabetes entwickeln. Ganz vorne stehen hier die Gefäßerkrankungen.
  • Diabetiker erleiden zwei-bis dreimal so häufig einen Schlaganfall oder Herzinfarkt wie Nicht-Diabetiker. Während das Risiko dafür in der Allgemeinbevölkerung abnimmt, bleibt es für Diabetiker konstant. Besonders gefährlich: Die Gefäße verschlechtern sich schleichend. Lange Zeit bemerken Diabetiker das gar nicht. Und: Eine gute Blutzuckereinstellung schützt nicht vor Gefäßschäden. Auch Bluthochdruck, ein erhöhter Cholesterinspiegel und Rauchen sind Risikofaktoren für einen Herzinfarkt. Diabetes aber erhöht jeden Faktor um das dreifache. Diabetiker müssen deshalb mit den gleichen Präventivmaßnahmen für Herz und Kreislauf versorgt werden wie Nichtdiabetiker nach einem Herzinfarkt.
  • Immerhin 70 Prozent der Menschen, die unter Diabetes mellitus Typ 2 leiden, erkranken auch an Arteriosklerose und gehören damit zur Hochrisikogruppe für Herzinfarkt. Deshalb sollte bei allen Diabetikern frühzeitig eine intensive kardiologische Diagnostik erfolgen. Die Einstellung des Blutzuckers ist die Basistherapie. In der Dauerbehandlung muss der Lebensstil der Erkrankung angepasst werden: eine ausreichende Bewegung, gesunde Ernährung und konsequente Nikotinabstinenz müssen die aktive medikamentöse Behandlung der Risikofaktoren ergänzen. Dabei werden Sie im medicum Hamburg zusätzlich von Bewegungstherapeuten und Ernährungsmedizinern unterstützt.