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Hier finden Sie aktuelle Gesundheits-News vom medicum Hamburg

Dr. Riedl, Leitender Arzt im medicum Hamburg

Ärztlicher Leiter:

Dr. Matthias Riedl

08/13 Abnehmen mit professioneller Hilfe: Das medicum hat Hamburgs einzig Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin

08/13 Weltneuheit im medicum Hamburg

05/13 5 Mal Obst und Gemüse: Ungesund für Diabetiker und Übergewichtige?

01/13 Eiweiß unterstützt die Gewichterhaltung

11/12 Vorsicht vor "Laien-Diäten!" - Misserfolg programmiert!

11/12 Grippe - dieses Jahr aggressiver?

09/12 Achtung Calcium-Tabletten!

09/12 Neu im medicum HH: Großes Psychotherapiezentrum

09/12 Besser betreut im Pumpenzentrum

06/12 7 Tipp, um 90 Jahre alt zu werden

05/12 Bluthochdruck - ein unterschätzte Gefahr

04/12 Abnehmen: kein Zuckerschlecken –
          Gewichthalten: eine Lebensaufgabe!


03/12 Jeder zweite Schlaganfall durch Herzrhythmusstörungen:
          Vorsorge tut Not!

03/12 Darmkrebsvorsorge: Für Diabetiker besonders dringlich

03/12 Schneller Altern durch Cola und Schmelzkäse?

03/12 Heilfasten mit dem medicum Hamburg – Ein bisschen wie neugeboren!

01/12 Lebensgefahr für Diabetiker durch Hygienemangel beim Essen

10/11 Diabetischer Fuß: Wann - was tun?

09/11 Rheuma: Beschwerdefreiheit durch richtige Ernährung?

09/11 Fast jeder zweite ältere Mensch ist mangelernährt! 

09/11 Keine Blutzuckerteststreifen mehr ab Oktober!

06/11 EHEC: Hygiene ist das A&O 

05/11 EHEC-Keime- die neue Gefahr: So können Sie sich schützen!

04/11 Altersdiabetiker: Blutzucker nicht zu tief einstellen

03/11 Moderne Therapieoptionen bei Diabetes Typ 2

03/11 Was macht eigentlich der Diabetologe?

02/11 Diabetes – Die richtige Therapie

02/11 Diabetesbehandlung Typ 2 – Pille oder Spritze?

01/11 Lunge und Diabetes: Neue Zusammenhänge!

01/11 Der Hamburger Gesundheitssportwegweiser ist ein wichtiger Guide für alle, die sich fit halten wollen!

12/10 Heilung vom Typ-1-Diabetes: Dringende Warnung vor „BCG-Impfung“ zur Therapie von Diabetikern.

12/10 Abnehmirrtümer

12/10 Massagen als ergänzende Therapie!

12/10 Vortrag am 31.01.2011 um 19 Uhr:
Die wichtigsten Irrtümer rund ums Essen, Vitamine, Gewicht und Co.


11/10 Gute Nachrichten für Typ-1- Diabetiker: Lebenserwartung wie bei Normalbevölkerung!

11/10 Neue Forschungsergebnisse: mit viel Eiweiß schlecht verdaulichen Kohlenhydrat erfolgreich im Kampf gegen das Gewicht

10/10 Vitamin-D-Spiegel und erhöhte Sterblichekeit bei Typ-2-Diabetikern:

10/10 Schlank im Schlaf?

09/10 Nach Rauchstopp: Vorsicht Zucker!

07/10 Schrittzähler halbiert Risiko für Diabetes

07/10 Diabetes: Warnung vor zu tiefem Blutzucker

06/10 Weniger Diabetes mit Vollkornreis

05/10 Doppelimpfung schützt Herz, Hirn und Leben: Grippe und Pneumokokken!

05/10 Neues aus der Forschung: So nimmt man wirklich ab!

05/10 Schlafmangel verstärkt Neigung zu Diabetes

04/10 Gefahr für Diabetiker: Tod nach feuchtfröhlicher Feier

03/10 Neue Forschungsergebnisse in der Diabetesvorbeugung

03/10 Leitlinienänderung: Zahnärztliche Prophylaxe ein Muß für Diabetiker!

03/10 Sättigungshormon Leptin als Hoffnung für Diabetiker

03/10 Diabetes-Risiko: Fitness besser als Medikamente

02/10 Actos und Competact werden nicht mehr erstattet

02/10 Hilfe gegen Sehnenverkürzung bei Diabetikern

02/10 Bald künstliches Pankreas für Diabetiker

01/10 Haferkur gegen hohen Insulinbedarf

12/09 Schwerbehindertenausweis: Vorraussetzungen für Diabetiker abgesenkt

12/09 Infarktgefahr durch Calcium!

11/09 Neue Blutdruckziele für Diabetiker

11/09 Diabetesmedikament geht vom Markt: Avandia ® ist nicht gut genug

10/09 Grippe: Impfung gegen Herzinfarkt – möglichst vor November!

06/09 Die wichtigsten Reise-Tipps: „So bleiben Sie gesund!“

06/09 Reisen mit Diabetes

05/09 Schweinegrippeimpfung im medicum Hamburg!

03/09 Schützt Vitamin C vor Erkältungen?

03/09 Testen Sie die  Belastung Ihres Herzens.

02/09 Wo kann ich mich in Hamburg gegen Grippe impfen lassen?

01/09 Sport nach Infekten: Wie lange pausieren?

01/09 Schützt die Grippeimpfung vor Herzinfarkt?

11/08 Grippeschutzimpfung: Ein Muss für chronisch Kranke

11/08 Diabetes und Alzheimer: Zwei Fliegen mit einer Klappe

09/08 7 Fragen zur Schweinegrippe

05/08 Kürzer, dafür öfter trainieren

05/08 Kamillentee gut bei Diabetes

02/08 Frakturrisiko unter Glitazonen: AMK-Information


Abnehmen mit professioneller Hilfe: Das medicum Hamburg hat Hamburgs einzige Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin

Diäten führen nur zum JoJo-Effekt und lassen die Muskeln schrumpfen! Das ist mittlerweile bekannt. Doch wie ist der richtige Weg zum Wunschgewicht? Jeder Mensch ist anders und hat andere Bedürfnisse, daher ist effektive Hilfe bei der Gewichtsabnahme nur mit individueller Ernährungsberatung durch Profis möglich. Das medicum Hamburg beherbergt Hamburgs einzige Fachpraxis für Übergewicht und Ernährung. Geleitet wird sie vom Ernährungsmediziner und Diabetologen Dr. Matthias Riedl, der jüngst in die Focus Topmediziner-Liste aufgenommen wurde. Das Team um Dr. Riedl besteht ausnahmslos aus erfahrenen Behandlern: Ernährungsmediziner, Diätassistenten, Ernährungswissenschaftler, Psychotherapeuten, Diabetologen, Herzspezialisten und  Sportpädagogen kümmern sich gemeinsam um den Abnehmerfolg. Basis der Hilfe ist eine individuelle Analyse der Ernährungsgewohnheiten. Sie liefert Hinweise auf Fehlernährung und Unterversorgung. Um die Gewohnheiten der Hilfesuchenden möglichst wenig zu verändern, erfolgt dann ein individuelles Coaching hin zu einer optimierten Ernährung und verbessertem Verhalten. Diverse von den Krankenkassen anerkannte Therapieprogramme, die zum Teil über ein Jahr laufen, machen es möglich, für jeden Übergewichtigen eine geeignete Massnahme zu finden.  Richtiges Essen, verbessertes Verhalten und Bewegung kann in Kursen wie „Doc Weight“ oder „MOBILIS“ neu entdeckt werden. Außerdem ist die Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin Partner der operativen Adipositas-Zentren und führt Vorbereitungskurse und Nachsorgen durch. Da ernährungsbedingte Krankheiten in den Krankheitsstatistiken an erster Stelle stehen, ist die Arbeit am Gewicht eine ideale Prävention zur Verhinderung  oder Verbesserung von Diabetes, Bluthochdruck, erhöhtem Cholesterin, Arthrose, Depression, Gicht, Asthma,  Herzinfarkt sowie zahlreicher anderer Erkrankungen.

Wenig bekannt ist, dass ernährungsmedizinische Massnahmen  auch bei zahlreichen anderen Erkrankungen hilfreich sind und zum Teil eine ursächliche Therapie bieten: Erkrankungen der Niere, des Darmes, Rheuma, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Krebs, Neurodermitis und besonders effektiv bei Fettleber.

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Weltneuheit im medicum Hamburg:

Exakte Bestimmung von Muskelmasse und Körperfett-  ideal bei Übergewicht, Sportlern, Herz- und Nierenschwäche

Egal ob übergewichtig oder Optimierung des Gewichtes, egal ob Sie 50 oder 5 Kilo abnehmen möchten, egal ob Sie Ihre Ernährung aus gesundheitlichen Gründen oder vielleicht zur generellen Leistungssteigerung umstellen möchten... Das medicum Hamburg ist IHR Partner, wenn es um professionelle und ärztliche Begleitung zu diesen Themen geht.

Endlich ist die Bestimmung von Körperfett und Muskelmasse exakt möglich. Während bisher nur ungenau messende Geräte auf dem Markt waren, verfügt das medicum Hamburg jetzt über die neueste Messtechnik der Firma seca. Die größte Sorge der Ernährungsmediziner bei der Betreuung übergewichtiger Patienten ist der Verlust der Muskelmasse. Nun kann mit dieser neuen Messtechnik genau festgestellt werden, ob ein Gewichtsverlust auf gewünschten Fettverlust oder dem gefürchteten Muskelschwund zurück zu führen ist. In nur 20 Sekunden errechnet das High Tech–Gerät nicht nur die Muskelmasse sogar der einzelnen Extremitäten, den Gesamtfettanteil, die Flüssigkeit im Körper, das Gesundheitsrisiko und die gespeicherte Energie.
 
Doch nicht nur im Rahmen der Therapiekontrolle von Übergewicht oder auch bei Herz- und Nierenschwäche liefert das Körperanalysegerät von seca wertvolle Daten sondern auch für Sportler, die ihren Muskelaufbauerfolg verfolgen wollen, um das Training effektiver zu gestalten. Fehl- und Unterernährung sind weitere Einsatzbereiche für die Körperanalyse. Aber auch gesunde Menschen können durch die Messungen viel über ihren Gesundheitszustand, das Gesundheitsrisiko und ihren Gesamternährungszustand erfahren.
 
„Wir empfehlen jedem Menschen, der Gewicht verlieren will, unbedingt im Verlauf regelmäßige Analysen der Körperzusammensetzung, um die Zufuhr von Eiweißen und Kohlenhydraten besser steuern zu können“ , betont Dr. Matthias Riedl, der als Ernährungsmediziner in Deutschlands größter Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin mit seinem Team seit Jahren erfolgreich wissenschaftlich bewiesene Gewichtsreduktionsprogramme durchführt. Wer auf die Körperanalyse  verzichte – so Dr. Riedl - laufe Gefahr, Muskelmasse statt Fett zu verlieren und provoziere den JoJo-Effekt, der alle Bemühungen zu Nichte mache.  Zu wenig bekannt ist, dass Muskelschwund im Alter den früheren Tod provoziere. Ein Grund  mehr für eine strikte Kontrolle der Muskelmasse im Rahmen der Gewichtsreduktion. Immerhin verliert der alternde Mensch schon ab 30 ohnedies wertvolle Muskelmasse. Diese Talfahrt kommt ab dem 50. Lebensjahr richtig in Fahrt, wenn nicht mit ausreichend Sport gegen gesteuert wird. Ab dem 70. Lebensjahr befinde sich der Muskelverlust quasi im freien Fall – erst recht bei falscher Ernährung und ohne Sport. Damit bedeutet jede falsch durchgeführte Diät eine Gesundheitsgefahr. „Durch die regelmäßigen Analysen im Rahmen der Gewichtsreduktion sind unsere Patienten erfolgreicher und erzielen dauerhaft bessere Ergebnisse! Ich kann die Ernährungsempfehlungen viel individueller gestalten“, freut sich die medicum-Diätassistentin Christin Müller über den Einsatz der neuen Technik.
 
Analysen mit dem seca mBCA 515 können jederzeit auf Termin im medicum Hamburg durchgeführt werden.

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5 Mal Obst und Gemüse: Ungesund für Diabetiker und Übergewichtige?

Leberverfettung, erhöhte Blutfettwerte und mehr Gewicht auf der Waage durch „5 Mal Obst und Gemüse“! Diese Befürchtung ist realistisch, weil die Grundregel der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) von vielen Menschen falsch verstanden wird. Der Großteil dieser Ernährungsempfehlung sollte auf den Genuß von Gemüse fallen. Obstkonsum – besonders der von süßen Früchten – sollte sich gerade für Diabetiker auf ein bis zwei Stück am Tag beschränken. Der Grund: Der in den Früchten enthaltene Fruchtzucker begünstigt – im Übermaß genossen – tatsächlich die Gewichtszunahme und eine Erhöhung der  Blutfettwerte. Auch die Leberverfettung als eine der Hauptursachen der Insulinresistenz bei Diabetes kann durch zu viel Fruchtzucker zunehmen. Die Regel „700 Gramm Obst und Gemüse“ sollte besser heißen „600 Gramm Gemüse und 100 Gramm Obst“. Diese Empfehlung ist auch für Nichtdiabetiker und gerade für alle Übergewichtigen wichtig.  Wie die gefährliche Leberverfettung verhindert und durch richtiges Essen beseitigt werden kann, kann im Rahmen einer Ernährungsanalyse und eines anschließenden Coachings in der Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin im medicum Hamburg durch erfahrene Fachkräfte erklärt werden. Die Kosten für diese Beratung trägt die Krankenkasse.

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Eiweiß unterstützt die Gewichterhaltung

Das DIfE (Deutschen Institut für Ernährungsforschung) hat im Mausmodell nachgewiesen, dass erhöhte Eiweißaufnahme (egal welches) eine vermehrte Flüssigkeitsaufnahme zur Folge hat, um den Stickstoff aus dem Eiweißstoffwechsel auszuscheiden. Dies unterstütze die Gewichtserhaltung, senke die Cholesterinwerte und vermindere die Leberverfettung, die ja eine wichtige Rolle bei der Insulinresistenz und Diabetesentstehung spielt. Die eiweißreicher ernährten Tiere tranken deutlich mehr, fraßen weniger und nahmen auch bei fettreicher Ernährung weniger zu als die Tiere mit weniger Eiweiß in der Ernährung. Bisher war davon ausgegangen worden, dass die Eiweißaufnahme zu einem höheren Energieverbrauch führe. Dafür fanden die Wissenschaftler keinen Hinweis. Um diese Erkenntnisse, die sich auch in anderen Studien gezeigt haben, für die Gewichtsreduktion nutzen zu können, empfiehlt sich eine individuelle Ernährungsberatung, wie es auch das medicum Hamburg in seiner Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin anbietet. Diese Leistung wird auf Antrag von den Krankenkassen erstattet. Bei der Beratung wird individuell erarbeitet, wie die Eiweißaufnahme optimiert werden kann, ohne zu stark von den eigenen Ernährungsgewohnheiten abgehen zu müssen. Das wiederum ist der Garant dafür, dass die neue Gewohnheit auch durchgehalten wird.

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Vorsicht vor „Laien-Diäten“! – Misserfolg programmiert!

In kaum einem medizinischen Bereich tummeln sich mehr Scharlatane als in der Behandlung des Übergewichts. Zahllose, neue und alte Diätformen wechseln sich ganz nach Mode in neuem oder alten Gewand ab. Die Folge:  Nach jedem JoJo-Misserfolg leidet das Selbstbewusstsein  und die Grundlagen für echte Verhaltensänderungen werden immer mehr zerstört. Leider suchen noch viele Menschen nach d e r „Geheimmethode“ zu weniger Gewicht. Sie gibt es nicht. Das medicum Hamburg klärt in kostenlosen Informationsveranstaltungen über gefährliche und nutzlose Methoden auf. Der Weg zu weniger Gewicht  ist immer ein individueller Ansatz. Starre „Diätregeln“ sind im Ansatz schon zum Scheitern verdammt. Welche wissenschaftlich begründeten Methoden es gibt, darüber klärt die Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin des medicum Hamburg in regelmäßigen Informationsveranstaltungen auf. Termine finden  auf der Homepage unter Service und Praxisbroschüren.

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Grippe - dieses Jahr aggressiver?

Experten warnen vor einer starken Grippewelle. Die jährliche Grippewelle liegt noch vor uns. Doch Meldungen aus Australien lassen Ärzte bereits aufhorchen, denn dort wurden in diesem Jahr besonders viele Grippefälle und Grippetote verzeichnet. Erfahrungsgemäß bewegt sich die Grippewelle ab Anfang November von der Südhalbkugel auf die Nordhalbkugel zu. Daher warnen die Experten beim 4. Deutschen Influenza Kongress in diesem Jahr vor einer besonders heftigen Grippewelle.  
 
Eine mögliche Grippeimpfung wird bislang nur über 60-Jährigen, chronisch Kranken, Schwangeren, Menschen mit erhöhtem Infektrisiko sowie medizinischem Personal empfohlen. Mit einer Grippeschutzimpfung, welche jährlich ab September angeboten wird, können Sie vorbeugen. Jedoch bietet auch diese keinen Schutz vor Husten, Schnupfen oder anderen Erkältungsviren. Hier hilft Ihnen nur ein starkes Immunsystem!
 
Häufig ist es gar nicht so einfach, zwischen einem grippalen Infekt und einer (Grippe) Influenza zu unterscheiden: 

Grippe
Bei einer Influenza handelt es sich um eine Virusinfektion. Sie beginnt typischerweise sehr plötzlich mit Hals- und Gliederschmerzen. Es kommt zu hohem Fieber und starkem Krankheitsgefühl. Bitte suchen Sie bei diesen Anzeichen Ihren Arzt auf.

Erkältung
Bei einer Erkältung handelt es sich um eine meist harmlose Erkrankung mit Schnupfen, leichtem Husten und Abgeschlagenheit. Aber auch Kopf- und Gliederschmerzen sowie eine erhöhte Temperatur können dazu kommen. Wie im Wort enthalten, tritt die Erkältung meist als Folge einer Kälteeinwirkung auf. Dementsprechend tut Ihnen Wärme gut.  

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Achtung: Calcium-Tabletten!

Die Dauereinnahme von Calcium kann eine erhöhte Herzinfarkt-Gefahr bedeuten. Calcium steht im Verdacht die Arterienverkalkung fördern. Es legt sich zusammen mit Fett in den Arterien ab. Durch die regelmäßige Einnahme von Calcium steigt das Infarkt-Risiko sogar um 86%. Es reichen 1000 mg Calcium pro Tag - was wir problemlos mit unserer täglichen natürlichen Nahrung aufnehmen. Nicht nur Milch und Eier, sondern auch grünes Gemüse, wie Brokkoli sowie Gauda und Lachs weisen einen hohen Calciumwert auf. Nur wer die erforderliche Menge Calcium durch die Nahrung sicher nicht aufnimmt, sollte Calcium zu sich nehmen oder wenn bestimmte Krankheiten dies erfordern.
Die Einnahme von Vitamin D ist, gerade jetzt, in der lichtarmen Jahreszeit, umso wichtiger. Denn nur durch Vitamin D kann das Calcium, was wir täglich in ausreichender Menge durch gesunde, natürlich Lebensmittel zu uns nehmen, auch aufgenommen werden.

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Neu im medicum Hamburg: Großes Psychotherapiezentrum

Rund 30 % aller Diabetiker erleiden während ihres Lebens an einer psychischen Erkrankung. Diese Aussage kann auch auf viele andere chronische Erkrankungen übertragen werden. Andererseits fördern psychische Störungen die Entstehung von organischen Krankheiten wie etwa Herzinfarkte. Das medicum Hamburg bietet daher – getreu einem ganzheitlichen Ansatz – auch Psychotherapien an, die auf Wunsch mit den anderen Behandlern im Haus abgestimmt werden.

In besonderen Fällen können mit allen Behandlern Fallkonferenzen abgehalten werden, um eine möglichst optimale Vorgehensweise für Körper und Seele zu erreichen.
In dringenden Fällen sind auch kurzfristige Termine bei dem vierköpfigen Psychotherapeutenteam möglich – das ist beruhigend zu wissen, da die Wartezeiten auf Termine sonst bei rund 6 Monaten in Hamburg nicht unüblich sind.

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Besser betreut im Pumpenzentrum

Diabetiker mit Insulinpumpentherapie erhalten im medicum Hamburg ein erweitertes Betreuungsangebot. Dafür wurde ein eigenes Pumpenzentrum gegründet, in dem sich 5 spezialisierte Fachkräfte aus der Diabetesberatung um alle Belange dieser besonderen Therapie kümmern. Patienten können sich darauf verlassen, dass alle Diabetologen im medicum Hamburg auf dem neuesten Stand des Wissens sind, um diese Therapie optimal zu begleiten. Das medicum setzt gerade im Zusammenhang der  Pumpentherapie sehr erfolgreich die intensive Betreuung durch Diabetesberatung und Diabetologen. Durch Innovationen im Bereich der computergestützten Insulinpumpentherapie ist es jetzt sogar möglich auf den sonst notwendigen Schlauch am Bauch zu verzichten. Die sogenannten Patchpumpen sind damit eine Alternative für alle Diabetiker, die sich bisher nicht zu dieser Therapie entscheiden konnten.

Die Bedienung erfolgt dann bequem durch ein Handheld in Handygröße. Durch geringere Größe, mehr Bediencomfort und technische Innovationen sind Insulinpumpen langsam zur optimalen Therapie geworden, wenn es zu besonderen Einstellungsproblemen  wie etwa erhöhten Morgenwerten  - gekommen ist. Fast alle Kleinkinder werden bei Diabetesdiagnose auf diese Injektionsart mit großem Erfolg eingestellt.

Der Bereich der kontinuierlichen Blutzuckermessung (CGM) wird ebenfalls in unserem Pumpenzentrum betreut. Die ständige Messung über bis zu 6 Tagen findet Einsatz, wenn die Blutzuckerwerte unklare Schwankungen aufweisen. Bei Interesse empfiehlt  es sich einen Termin bei einem Pumpenspezialisten  zu machen. Dort findet die individuelle Beratung zum Einsatz der neuen Technik statt.

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7 Tipps, um 90 Jahre alt zu werden

1: aktiv bleiben
2: Cholesterinwert kennen und wenn nötig, kontrollieren
3: gesund essen
4: Blutdruckwerte kennen und wenn nötig, kontrollieren
5: Körpergewicht in gesdunem Bereich halten
6: Blutzuckerwert kennen und wenn nötig, Diabetes behandeln
7: Tabak meiden

Wer alle sieben Tipps umsetzt, hat eine neunzigprozentige Chance, neunzig Jahre oder älter zu werden.

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Bluthochdruck – eine unterschätzte Gefahr

Etwa 35 Millionen Bundesbürger haben nach Angaben der Deutschen Hochdruckliga e. V. Bluthochdruck. Jedoch ist nur jedem Zweiten seine Erkrankung bekannt. Die Problematik ist, dass man Bluthochdruck (Hypertonie) zunächst nicht spürt.
Die Folgen können jedoch in Form von schwerwiegenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen fatal sein. Sie sind hierzulande Todesursache Nummer 1.

Deswegen sollten die Blutdruckwerte regelmäßig durch den Hausarzt erfasst und kontrolliert werden. So können Sie Ihre Blutdruckwerte einordnen
Die nachfolgende Tabelle zeigt eine Übersicht, welche die Einordnung der Blutdruckwerte zeigt.

Wichtig zu wissen: Die Einordnung richtet sich jeweils nach dem höheren Blutdruckwert:
 
systolisch, in mmHg (oberer Wert)  
optimal   <120  
normal   120-129  
hochnormal   130-139  
Bluthochdruck, leicht   140-159  
Bluthochdruck, mittelschwer   160-179  
Bluthochdruck, schwer   ≥180   

diastolisch, in mmHg (unterer Wert)  
optimal  <80  
normal   80-84  
hochnormal   85-89  
Bluthochdruck, leicht  90-99  
Bluthochdruck, mittelschwer  100-109  
Bluthochdruck, schwer≥110   

Quelle: Leitlinien zur Behandlung der arteriellen Hypertonie der Deutschen Hochdruckliga e. V. - Deutsche Hypertonie Gesellschaft

Wesentliche Ursachen für erhöhten Blutdruck
Neben der genetischen Anlage sind die wesentlichen Ursachen für das Auftreten von Bluthochdruck: Übergewicht und Adipositas sowie Bewegungsmangel, Rauchen und Stress. An den meisten dieser Risikofaktoren kann man aktiv ansetzen und so dem Auftreten von Bluthochdruck gezielt entgegenwirken.

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Abnehmen: kein Zuckerschlecken –
Gewichthalten: eine Lebensaufgabe!

Schokolade, Ostereier und Marzipan. Und dazu ein leckeres Festtagsmenü ... Nach den Feiertagen gehen für viele die Diäten wieder los. Wer ernsthafte Gewichtsprobleme hat, sollte sich jedoch für eine Langzeitstrategie entscheiden.

(Essen, Freiburg, 07.04.2012) Warum erfreuen sich Schlankheitsdiäten nach wie vor zunehmender Beliebtheit? Weil sie funktionieren – denn zumindest in den ersten Tagen und Wochen dokumentiert die Waage den Verlust des einen oder anderen Pfundes. Und genau an diese vermeintlichen Erfolge scheinen sich Übergewichtige zu erinnern, wenn sie zum x-ten Male mit dem einseitigen Verzicht auf bestimmte Lebensmittel beginnen. Doch der Rückfall in alte Muster ist meist vorprogrammiert. Von Nebenwirkungen, wie dem gefürchteten Jo-Jo-Effekt, ganz zu schweigen …
Adipositas, von der in Deutschland bereits jeder Fünfte betroffen ist, lässt sich selten mit herkömmlichen Diäten in den Griff bekommen. Sie ist eine chronische Erkrankung und bedarf einer langfristigen Behandlungsstrategie. Wer einmal dick war und nicht wieder zunehmen will, wird dauerhaft an seinem Lebensstil arbeiten und seine Ernährungs- sowie Bewegungsgewohnheiten im Blick behalten müssen. Auf diese ernüchternde Tatsache weisen der Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e.V. (BDEM), der Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD) und M.O.B.L.I.S. e.V. in einer gemeinsamen Erklärung hin.
Für leidgeprüfte Diäterfahrene haben die Fachleute folgende Tipps:

1. Finden Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihren Einstieg in die Lebensstiländerung. Aktuelle familiäre oder berufliche Belastungen können Ihre Ziele schnell zum Scheitern bringen.
2. Protokollieren Sie regelmäßig, was Sie verzehren. Die Selbstbeobachtung des eigenen Essverhaltens ist der beste Weg, sich seiner Essgewohnheiten bewusst zu werden und eine Verhaltensänderung einzuleiten bzw. zu festigen.
3. Setzen Sie auf den Gesundheitsfaktor Bewegung. Führen Sie idealerweise dreimal Ausdauertraining (z. B. Nordic Walking) und fünfmal Kräftigungsübungen (z. B. mit dem Thera-Band) pro Woche durch. Grundsätzlich gilt: Jeder Schritt zählt!
4. Suchen Sie sich Unterstützung in Ihrem privaten Umfeld. Sprechen Sie offen über Ihre langfristige Gewichtsstrategie.
5. Gehen Sie in kleinen Schritten vor. Wählen Sie dabei nur Veränderungen (Stichwort: Lebensmitteltausch), die zu Ihnen passen und die Sie auch lebenslang durchhalten können.

Wer alleine beim Gewichthalten nicht weiterkommt, erhält professionelle Hilfe von BDEM, VDD oder M.O.B.I.L.I.S. Mit den nicht kommerziellen Schulungsprogrammen M.O.B.I.L.I.S. und DOC WEIGHT, die auch von großen Krankenkassen anerkannt sind, ist qualifizierte Betreuung vielerorts garantiert.
Weitere Informationen unter: www.mobilis-programm.de, www.bdem.de und www.vdd.de.

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Jeder zweite Schlaganfall durch Herzrythmusstörungen: Vorsorge tut Not!

Vorhofflimmern verursacht jeden zweiten Schlaganfall. Diese Erkenntnis hat laut Ärztezeitung jetzt zu einer europaweiten Taskforce geführt, um das Bewusstsein der Ärzte und der Bevölkerung für diese gefährliche Komplikation zu verbessern. Vorboten dafür gibt es meist keine, aber eine effektivere Vorsorge per Spezial-EKG. Das medicum Hamburg bietet seit 2011 ein einstündiges EKG mit computergestützer Auswertung, in der das Risiko für gefährliches Vorhofflimmern erkannt wird. Diese Vorsorge wird leider nicht von jeder Krankenkasse bezahlt – ist jedoch erschwinglich. Besonders häufig tritt das Flimmern der Herzvorkammern bei über 65 Jahren auf. Rechtzeitig erkannt können Herzspezialisten eine vorbeugende Behandlung einleiten. Ursache für die Schlaganfälle sind dann kleine Blutklumpen, die in Gehirn geschleudert werden und Arterien verstopfen.

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Darmkrebsvorsorge: Für Diabetiker besonders wichtig.

Obwohl lebensrettend, sinken die Zahlen für die Darmkrebsvorsorge, wie jetzt die Kassenärztliche Vereinigung an Hand ihrer Statistik nachweist. Spätestens ab dem 55 Lebensjahr – Männer möglichst eher – sollte diese Vorsorge erfolgen. Wenn Darmkrebs in der Familie schon einmal vorgekommen ist, sollte die schmerzlose Vorsorge dringend vorher erfolgen. Besonders gefährdet sind familiär Vorbelastete, Männer und Menschen, die sich ballaststoffarm ernähren sowie Diabetiker, besonders bei Übergewicht und Insulinbehandlung.

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Schneller Altern durch Cola und Schmelzkäse?

Ernährungsmediziner schlagen Alarm: Der Phosphatgehalt  in der Ernährung hat sich in den vergangen 3 Jahrzehnten verdoppelt – bedingt durch immer mehr technisch veränderte Lebensmittel. Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Quellhilfen belasten die Nahrung mit Phosphat, das zur vermehrten Gefäß- und Hautalterung führt. Mit anderen Worten: Die hohe Phosphataufnahme ist ein weiterer Risikofaktor neben Bluthochdruck, Diabetes und erhöhten Blutfettwerten für die Entstehung von Herzinfarkten und Schlaganfällen. 
Besonders konventionelle verarbeitetes Fleisch, Fertigspeisen, Cola, Softdrinks, Backmischungen, Schmelzkäse sind Quellen für eine erhöhte Phosphataufnahme. Mehr dazu in unserem Presseteil Hamburger Abendblatt vom 23.Februar 2012. (Klicken Sie auf den Link, um den vollstädnigen Artikel lesen zu können.)
Wer sich zu diesem Thema beraten lassen will, kann sich gern in Schwerpunktpraxen Ernährungsmedizin informieren.

Hörbeitrag dazu:

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Heilfasten - eine jahrhundertealte Tradition!

Heilfasten hat eine jahrhundertealte Tradition. Bereits Hippokrates, der berühmteste griechische Arzt des Altertums kannte die positive Kraft des Fastens. „Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente!“

Für viele Menschen, die noch nie selbst den Versuch unternommen haben, ist Fasten – der freiwillige Verzicht auf Nahrung, wenn auch nur für einen begrenzten Zeitraum – schwer vorstellbar. Doch Fasten ist leichter als viele denken!         

Neue Lebensenergie erfahren
Der Körper schaltet beim Fasten auf eine Ernährung von innen auf körpereigene Nahrungsdepots um. Diese Reserven sind leichter abrufbar als die Kraft, die erst nach energieraubender Verdauungsarbeit aus der Nahrung gewonnen wird. Gerade wer sich schlapp, ausgepowert, überlastet oder einfach unwohl in seiner Haut fühlt, profitiert ungemein. Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Magendruck und Sodbrennen bessern sich unmittelbar. Schon in den ersten Tagen ist die positive Wandlung und die frei werdende Energie spürbar.
  
Grundregeln für das gute Gelingen   
1. Hochwertiges Eiweiß zu sich nehmen

Das medicum Hamburg empfiehlt die hochwertigen Eiweißmischungen der Firma Bodymed unter medizinsicher Anleitung. Die Bodymed-Heilfastenkur ist eine modifizierte Milch-Semmel-Diät nach F.X. Mayr. Das Trinken hochwertiger SANA-FIT PREMIUM-Shakes verhindert den Abbau wertvoller Muskelmasse und fördert gleichzeitig die Fettverbrennung. Zusätzlich wird der Körper mit Aminosäuren versorgt, welche für die Funktion eines vitalen Immunsystems notwendig sind.   
     
2. Reichlich trinken, gleichmäßig über den Tag verteilt
Ohne Nahrung kann der Mensch mehrere Wochen überleben, ohne Wasser hingegen nur wenige Tage! Ausreichend trinken, mindestens 3 Liter täglich, spielt gerade beim Fasten eine extrem wichtige Rolle, damit die anfallenden Giftstoffe problemlos über den Urin ausgeschieden werden können. Außerdem verliert der Körper durch die Einnahme von Bittersalz, Glaubersalz etc., die zu regelmäßigen Darmentleerungen führen, weit mehr Wasser als gewöhnlich. Empfohlen werden stilles bzw. kohlensäurearmes Wasser sowie Kräutertees. 
TIPP:
Insbesondere Brennnessel, Löwenzahn, Brunnenkresse, Bärlauch, Anis, Fenchel, Salbei, Rhabarberwurzel oder Schafgarbe eignen sich zum Entgiften und Entschlacken. Teesorten, die außer Kräutern oder Gewürzen eine Reihe von Zusatzstoffen wie Aromen, Konservierungs- oder Farbstoffe enthalten, sind dagegen ungeeignet.   

3. Genussmittel meiden
Kaffee, Nikotin oder Alkohol sind beim Fasten tabu! Auch schwarzer Tee sollte gemieden werden. Er wirkt zudem leicht stopfend, was dem Entschlacken während einer Kur widerspricht.
  
4. Pausen machen, für Entspannung sorgen
Versuchen Sie sich von Verpflichtungen und Zwängen des Alltags weitestgehend zu lösen. Geben Sie Ihrem Körper wonach er verlangt. Schalten Sie einen oder ruhig auch mal mehrere Gänge runter.   

5. Viel bewegen, möglichst an der frischen Luft
Bewegung dient der Stabilisierung des Kreislaufs und der Fitness und verhindert den verstärkten Abbau von Muskeleiweiß. Ideal ist ein leichtes körperliches Training wie Walking, Gymnastik, Schwimmen oder Wandern.   
     
6. Schwitzen tut gut
Für gewöhnte Saunagänger sind Saunabäder während der Fastenkur besonders empfehlenswert. Starkes Schwitzen unterstützt die Ausleitung der Giftstoffe über die Haut. Aber bitte beachten, dass der Kreislauf während des Fastens häufig sensibler reagiert als im normalen Alltag.     

Der gesundheitliche Gewinn beim Heilfasten
 
* Steigerung der Leistungsfähigkeit
* Entwässerung und Entsäuerung des Bindegewebes und Straffung der Haut
* Mobilisierung der körpereigenen Abwehr
* Körperliche Entspannung und Selbstfindung

 
Heilfasten steigert das allgemeine Wohlbefinden. UND der wunderbare Nebeneffekt:
Auch die Waage zeigt sich wieder freundlicher! Idealerweise ist Heilfasten der Einstieg in eine neue, gesündere Lebens- und Ernährungsweise.

ACHTUNG: Auch wenn die gesundheitlichen Auswirkungen des Heilfastens unbestritten sind, gibt es Personen, die auf eine Fastenkur verzichten sollten.
 
Fasten ist nicht geeignet für:
 
* schwangere und stillende Frauen
* Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem
(z. B. bei ausgeprägter Altersschwäche und Abmagerung, frisch Operierte oder nach einer schweren Infektionskrankheit)
* Krebskranke
* Personen mit Ess-Störungen, wie Ess-Sucht oder Bulimie
* Personen mit chronischen Entzündungen und Geschwüren des Magens

Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen, Bluthochdruck oder die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, sollten auf jeden Fall Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt halten.
 
In der Gruppe geht’s oft leichter als allein
Der Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten hilft bei eventuell auftretenden Problemen, wie Fastenflauten oder kleinen Fastenkrisen. Lassen Sie sich nicht entmutigen, machen Sie weiter! In praxisnahen Vorträgen begleitet Bodymed Sie durch Ihre Fastenkur – natürlich mit ärztlicher Betreuung.
 
TIPP:
Auch bei bestehenden Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist die Bodymed-Heilfastenkur eine gute Wahl Ihren Körper für eine absehbare Zeit zu entlasten. Bei schwerer Laktoseintoleranz oder einer Milcheiweißallergie kann beispielsweise SANA-FIT SOJA, ein Präparat aus reinem Sojaeiweiß, eingenommen werden.
Die Darmflora kann regenerieren und wieder optimal aufgebaut werden. So hat auch die Frühjahrsmüdigkeit keine Chance!

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Lebensgefahr für Diabetiker durch Hygienemangel beim Essen?

Durch bedenkenlosen Großeinsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung stumpft die Wirksamkeit unserer Antibiotika immer mehr ab. Teilweise gehen über 90 % der Antibiotikaproduktion in die Tierzucht – mit dramatischen Folgen. Die Keime entwickeln unter dem Massenbombardement in der Tierzucht, Strategien die wirksamsten Antibiotika zu knacken. Besonders Landwirte tragen dann die resistenten Keime an sich: Auf der Haut, in der Nase,…. Aber auch in unserer Küche landet belastetes Fleisch. Tödlich wird der Keim dann, wenn er eine schwere Infektion verursacht und die Waffen der Ärzte stumpf sind. Dann ist die Sterblichkeit einer Lungenentzündung fast so hoch wie Anfang des letzten Jahrhunderts.
Besonders Immungeschwächte wie Diabetiker und ältere aber auch ganz jungen Menschen gehören dann zu den Opfern. Spitzenreiter in der Anzahl der Infektionen mit multiresistenten Keimen sind die Südeuropäischen Länder wie Portugal mit 50% aller Krankenhausinfektionen. Musterknabe Holland mit unter 4 %. Hygienemängel in Krankenhäusern spielen auch eine Rolle.
Fleisch sollte als mit gefährlichen Keimen belastet in der Küche behandelt werden. Unbedingte Hygiene mit allen Kontaktflächen und Gerätschaften kann tödliche Folgen verhindern!

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Diabetischer Fuß: Wann - was tun?

Fünf bis acht Prozent aller Menschen mit Diabetes mellitus leiden an einer Fußläsion. Im Laufe ihrer Diabeteserkrankung erleidet fast ein Viertel aller Patienten eine Fußwunde. Mit über 60 000 Amputationen pro Jahr liegt Deutschland europaweit im oberen Bereich der Amputationszahlen. Rund 70 Prozent aller Amputationen in Deutschland werden bei Patienten mit Diabetes durchgeführt. Mehr als 35 Prozent der amputierten Patienten benötigen auf Dauer fremde Hilfe und innerhalb von vier Jahren wird bei der Hälfte der Patienten... mehr

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Rheuma: Beschwerdefreiheit durch richtige Ernährung?

Wenig bekannt aber wirksam ist die Ernährungstherapie bei Rheuma, die sogar in  günstigen Fällen zu einer Verminderung der Schwere einer Gelenkentzündung beitragen kann. Verstöße gegen die rheumagerechte Ernährung können sogar Entzündungsschübe auslösen! Der Kern der Ernährung bei Rheuma ist die Verminderung der in tierischen Produkten enthaltenen Arachidonsäure, die entzündungsfördernd wirkt, und die vermehrte Aufnahme von guten Fetten, den Omega-3-Fettsäuren, die in pflanzlichen Ölen, Nüssen und Kaltwasserseefischen enthalten sind. Wer keinen Fisch mag, kann auch Lachsölkapsel einnehmen. Gute pflanzliche Eiweißquellen wie Linsen sorgen  für eine ausreichende Proteinzufuhr.
Wer diese goldenen 6 Regeln beachtet kann seine rheumatische Erkrankung günstig beeinflussen:

  • Reduktion von tierischem Fett durch weniger  Wurst und Fleisch (dadurch weniger Arachidonsäurezufuhr  mit der Nahrung; ideal: vegetarische Ernährung)
  • Bestehendes Übergewicht abbauen (Reduktion des Fettverzehrs)
  • Weniger Fleisch- und Wurstwaren, d.h. weniger tierische Fette, dafür mehr pflanzliche Öle <http://www.lebensmittelwissen.de/technologie/fette.php> , (dadurch weniger Arachidonsäurezufuhr  mit der Nahrung; ideal: vegetarische Ernährung)
  • Mind. 2x pro Woche Fisch (z.B. Hering, Lachs), ev. Einsatz von Fischölkapseln
  • Viel Obst und Gemüse (Antioxidantien) mit schonendem Garverfahren (Dämpfen, Dünsten)
  • Wenig Alkohol und kein Nikotin

Wie diese Empfehlungen umzusetzen sind, lernt man am besten in einer individuellen Ernährungsberatung, die in jeder Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin durchgeführt wird. In der Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin im medicum Hamburg wird diese Beratung  durch eine Ernährungsanalyse der Essgewohnheiten ergänzt.

 

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Fast jeder zweite ältere Mensch ist mangelernährt! 

Im Alter kann es kritisch werden: Der tägliche Energiebedarf nimmt ab und der Körper braucht mehr Vitamine und Mineralien. Daraus entwickelt sich für nahezu jeden zweiten Senior eine erhebliche Mangelernährung -  besonders in Gemeinschaftsunterkünften. Kommen dann noch schwere Erkrankungen hinzu, so können diese besonders gefährliche Folgen haben. Nach Angaben des statischen Bundesamtes aus dem Jahr 2007 liegt die Quote der Betroffenen bei  bis zu 48%.
Besonders betroffene Vitamine sind: Vitamin D, E, B12,Folat, Calcium und Magnesium. Nicht  selten fehlt es in der Ernährung auch an Eiweißen und hochwertigen Fetten.
Die  Bestimmungen der Vitamine im Blut  oder noch besser einer Ernährungsanalyse in einer Schwerpunktpraxis für Ernährungsmedizin, wie sie das medicum Hamburg unterhält, können Auskunft über das Ausmaß einer Mangelernährung liefern. Während die Ernährungsanalyse weitestgehend von den Krankenkassen bezahlt  werden, ist die Vitaminanalyse im Blut eine private Leistung und muß selbst bezahlt werden.  

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Keine Blutzuckerteststreifen mehr ab Oktober!

Für alle  Typ 2- Diabetiker dürfen ab  dem 1. Oktober keine Blutzuckerteststreifen verordnet werden, wenn keine Insulinbehandlung vorliegt. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuß unter Billigung der Bundesgesundheitsministerium verfügt. Die Verordnung an diese Patientengrund sei medizinisch nicht notwendig und damit unwirtschaftlich, so die offizielle Begründung.

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EHEC: Hygiene ist das A&O 

Was immer wieder vergessen wird: Händewaschen vor dem Essen und nach dem Betreten der eigenen Wohnung sollte zur Selbstverständlich werden. Nicht nur in Zeiten von gefährlichen Erregern wie den EHEC-Keimen. Wegen der extrem geringen Keimzahl, die zur Ansteckung ausreicht, ist die persönliche Hygiene das allerwichtigste Mittel zur Vorbeugung einer Ansteckung von Mensch zu Mensch. Diese Gefahr droht mit zunehmender Ausbreitung der Erkrankungen immer mehr an Bedeutung zu gewinnen. Gerade in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen sollte das richtige Händewaschen geübt werden: 20 Sekunden dauert die korrekte Waschung – erst Hände naß machen, dann 20 Sekunden  Seife einreiben und dann erst abspülen. Sonst drohen ausreichend Keime auf der Haut zu bleiben.

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EHEC-Keime- die neue Gefahr: So können Sie sich schützen!

Schutz bietet einzig optimale Hygiene: regelmäßiges Händewaschen – besonders nach Erdkontakt und bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln. Die EHEC-Keime sind normale Darmkeime mit besonders krankmachenden Eigenschaften. Daher können alle landwirtschaftlichen Produkte als Überträger in Frage kommen: Fleisch, Gemüse und unbehandelte Milch. Alles was Fleischkontakt hatte - also Messer, Brett, Hände, Verpackung, Arbeitsoberflächen – sollten sofort gründlich und warm gewaschen werden. Vorsicht auch beim Hantieren mit rohem Fleisch besonders beim Grillen. Auch hier gilt: Alles reinigen, was Kontakt mit dem Grillgut hatte. Bei Gemüse empfiehlt sich die gründliche Reinigung vor der Zubereitung. Besonders wichtig: Bei Durchfall – besonders mit Blutbeimengungen – ärztlichen Rat einholen. Denn nur so lassen sich die seltenen, aber tödlichen Verläufe vermeiden. 

 

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Altersdiabetiker: Bluzucker nicht zu tief einstellen

Senioren mit Diabetes leben am längsten mit einem Langzeit-Blutzuckerwert von 6 bis 8 Prozent. Für jüngere Erwachsene gekten sondt 6 Prozent als normale Obergrenze. Bei Werten über 8 und unter 6 Prozent nehmen Komplikationen und Sterblichkeit zu, wie jetzt eine amerikanische Studie an über siebzigtausend Patienten zeigt. Schulungen haben einen wichtigen Anteil an einer guten Einstellung. Tipp: Alle zwei Jahre Auffrischung buchen.

Quelle: 26.04.2011 Ärzteblatt

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Moderne Therapieoptionen bei Diabetes Typ 2

Die Häufigkeit des Typ 2 Diabetes nimmt sowohl in den industrialisierten westlichen als auch in den sogenannten Schwellenländern rapide zu. Wesentliche Ursache für den rasanten Anstieg dieser Erkrankung ist einerseits der in den westlichen Wohlstandsgesellschaften übliche Bewegungsmangel und andererseits, bei uneingeschränktem Nahrungsangebot...

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Quelle: www.bvnd.de

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Was macht eigentlich der Diabetologe?

Der Diabetologe ist der Spezialist für Menschen mit Diabetes und anderen Erkrankungen des Kohlehydratstoffwechsels. Da es sich bei Diabetes um eine chronische Erkrankung handelt, kommt es darauf an ein langfristiges.Therapiekonzept
zu entwickeln. Dieses Konzept...

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Quelle: www.bvnd.de

 

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Diabetes – Die richtige Therapie

Weltweit ist eine Zunahme des Diabetes mellitus insbesondere des Typ 2 Diabetes – früher Altersdiabetes genannt – zu beobachten. Auch bei uns in Deutschland; und selbst Kinder und Jugendliche sind heute verstärkt betroffen...

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Quelle: www.bvnd.de

 

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Diabetesbehandlung Typ 2 – Pille oder Spritze?

Bei der Behandlung des Typ 2-Diabetes geht es darum, durch eine gute Stoffwechseleinstellung die mit dem Diabetes einhergehenden Beschwerden zu beheben, akute Komplikationen infolge einer Über- oder Unterzuckerung zu verhindern, langfristigen Folgen und Komplikationen durch den Diabetes konsequent vorzubeugen und für eine gute Lebensqualität trotz der Stoffwechselerkrankung zu sorgen. Lässt sich mit einer Umstellung der Lebensführung eine gute Stoffwechseleinstellung nicht erzielen, so wird...

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Quelle: www.bvnd.de

 

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Lunge und Diabetes: Neue Zusammenhänge!

Eine schlechte Lungenfunktion steigert das Risiko, an einem Diabetes Typ 2 zu erkranken. Umgekehrt ist bei Lungenkrankten mit Diabetes das Risiko für Komplikationen erhöht. Das sind Resultate aus neuen Forschungsergebnissen, die in der Fachzeitschrift Diabetes Care veröffentlicht wurden. Das bedeutet auch, dass Lungenentzündungen bei diesen Menschen häufiger und gefährlicher ablaufen. Das bedeutet für die Gesundheitsvorsorge, dass sich Diabetiker auch auf eine Störung der Lungenfunktion testen lassen sollten. Eine Auffrischung möglicher Impflücken sollte ebenfalls helfen: jährlicher Grippeschutz und evtl. eine Pneumokokkenimpfung.
 
Quelle: Yeh HC et al., Diabetes Care 2008; 31: 741-6

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Der Hamburger Gesundheitssportwegweiser ist ein wichtiger Guide für alle, die sich fit halten wollen!

Die folgende Homepage präsentiert über 300 zertifizierte und von der Kasse förderbare Gesundheitssportangebote Hamburger Turn- und Sportvereine:
 
http://www.gesundheitssport-hamburg.de/

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Heilung vom Typ-1-Diabetes: Dringende Warnung vor „BCG-Impfung“ zur Therapie von Diabetikern.

Ein Leben ohne Insulin verspricht Prof. Ulrich von Armin von der Firma BvA-Tec durch seine „Impfung“. Die Deutsche Diabetesgesellschaft hat jetzt dazu die folgende dringende Warnung vor dieser wissenschaflich nicht erwiesenen Methode verfasst:
 
„An die Deutsche Diabetes Gesellschaft sind Anfragen von Patienten herangetragen worden, nachdem im Internet ein gewisser Prof. Ulrich von Arnim (Fa. BvA-Tec) vorgibt, eine Therapie entwickelt zu haben, mit der Diabetes Typ 1 geheilt werden könnte.

Der DDG liegt ein Schreiben eines Patienten vor, nachdem Prof. Arnim behauptet hätte, das Mitglieder der DDG, Prof. Dr. med. Karl Dietrich Hepp aus München und Prof Dr. med. Andreas Fritsche von der Uni Tübingen, über diese Studien Kenntnis hätten. Prof. von Arnim würde behaupten, dass in den vergangenen Studien an denen 16.000 Probanden teilgenommen hätten, über 13.000 geheilt wurden, von denen viele auch sehr lange ihren Diabetes hatten.

Der Vorstand der DDG stellt fest, dass es für die Behauptungen keine Belege gibt. Weder in München noch in Tübingen sind solche Untersuchungen mit Prof. von Arnim durchgeführt worden noch sind in der wissenschaftlichen Literatur entsprechende Untersuchungen veröffentlicht worden. Es besteht begründeter Zweifel, dass die Aussagen der von Prof. Arnim vermittelten Patienten, die telefonisch von entsprechenden Behandlungserfolgen berichten, zutreffen.

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft und diabetesDE raten Kliniken und Patienten ab, sich auf diese Behandlungsangebote durch Prof. von Arnim und Mitarbeiter einzulassen.

Die Rechtsabteilung der Universität Tübingen prüft, entsprechende Schritte gegen diese Behauptungen einzuleiten.“

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Abnehmirrtümer

  1. Wer hungert nimmt schneller ab.
    Das ist leider ein Irrtum, da der Körper nach einiger Zeit auf sein Sparprogramm für Notzeiten umschaltet.
  2. Man nimmt schneller ab, wenn man nicht frühstückt.
    Auch falsch, da man ohne Frühstück weniger leistungsfähig ist und im Tagesverlauf häufig zwischendurch zu viel isst.
  3. Man nimmt schneller, ab, wenn man das Abendessen weglässt.
    Eine Gewichtszunahme ist unabhängig von der Uhrzeit. Auch hier gilt: es kommt auf die Energiebilanz an. Wer tagsüber und abends zu viel isst, nimmt zu.
  4. Warme Mahlzeiten machen dick.
    Die Zubereitungsart der Lebensmittel ist unerheblich dafür, ob sie dick machen oder nicht. Wichtig ist vielmehr, ob sie gut sättigen aber gleichzeitig kalorienarm sind und entsprechend zubereitet werden.
  5. Auf Fett verzichten, um schneller abzunehmen.
    Auch ein Irrtum, den die Energiebilanz ist ausschlaggebend. Egal ob aus Fett, Eiweiß oder Kohlenhydraten: ein Zuviel führt zu einer positiven Energiebilanz und lässt die Pfunde anwachsen.
  6. Um abzunehmen, sollte man auf Kohlenhydrate verzichten.
    Strikt aufKohlenhydrate zu verzichten, ist nicht sinnvoll. Gehirn- und Nervenzellen können nur aus Kohlenhydraten Energie gewinnen. Sie können zwar notfalls auch auf die anderen Nährstoffe ausweichen, das hat aber unerwünschte Nebenwirkungen wie beispielsweise Kreislaufprobleme durch Unterzuckerung. Sinnvoller als ein Verzicht auf Kohlenhydrate ist deshalb ihre bewusste Auswahl, also lieber Vollkorn- statt Weißbrot.
  7. Schneller abnehmen mit Süßstoff.
    Wie Untersuchungen zeigten, sind Personen die Süßstoff verwenden, nicht unbedingt schlanker als solche, die „normalen“ Zucker verwenden. Zucker führt allerdings zu einem schnellen Anstieg von Blutzucker- und Insulinspiegel.
  8. Süßigkeiten sind verboten.
    Gerade rigide Verbote während einer Diät lassen Abnehmwillige diese oftabbrechen. Lieber kleinere Mengen an Schokolade oder Gummibärchen essen, um keinen Heißhunger auf gerade solche Leckereien heraufzubeschwören, und siemöglichst direkt nach einer Mahlzeit verzehren (flexible Kontrolle).
  9. Schneller abnehmen dank Fasten.
    Außer Fett baut der Körper während des Fastens auch Muskeln ab und verbraucht dann auch weniger Energie. Heilfasten kann aber den Einstieg in eineReduktionskost erleichtern.


Quelle: aid - mein Weg zum Wohlfühlgewicht (2007)

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Massagen als ergänzende Therapie!

Ob streichen, reiben, kneten oder klopfen - Massagen tun den meisten Menschen gut. Welche Technik ein Masseur, Physiotherapeut oder Heilpraktiker tatsächlich anwendet, hängt von den Beschwerden und der individuellen Neigung der Patienten ab. Auch bei Menschen mit Diabetes können Massagen die Therapie sinnvoll ergänzen.

Die Kunst der Berührung, das Massieren, ist eine jahrtausend alte Technik und eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Weit verbreitet sind klassische Massagen, auch schwedische Massagen genannt, Bindegewebsmassagen bis hin zu manuellen Lymphdrainagen. Immer beliebter werden auch Formen aus Fernost: Akupressur oder Tuina-Massagen stammen aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Ayurvedische Massagen haben ihren Ursprung in der indischen Heilkunst. Und Shiatsu ist eine japanische Form der Triggerpunktmassage. Die verschiedenen Massagearten basieren auf unterschiedlichen Behandlungstheorien, demnach variieren auch ihre Behandlungsziele: Bei den östlichen Techniken soll das innere Gleichgewicht wiederhergestellt werden, bei den westlichen steht die körperliche Reaktion im Vordergrund.


Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden

So sollen klassische Massagen Muskelschmerzen und Verspannungen lösen. Sie fördern die Durchblutung und verbessern den Zellstoffwechsel im Gewebe. Somit entspannen sich Bindegewebe, Sehnen und Haut.

Eine US-Studie* hat sogar gezeigt, dass eine einzige Massage von 45 Minuten die Abwehrkräfte steigert und sich die Konzentration an Stresshormonen im Körper verringert. Dies ließ sich in Blutproben der Versuchsteilnehmer nachweisen. Neben den positiven physischen Auswirkungen tritt auch eine psychische Entspannung ein, denn der Körper wirft vermehrt Glückshormone aus. Somit wird das vegetative Nervensystem positiv beeinflusst.

"Vor allem für Diabetiker, die auf Grund einer Nervenschädigung (Neuropathie) Schmerzen haben, ist dies hilfreich", sagt Dr. Matthias Riedl, ärztlicher Leiter des Diabetes Zentrums im medicum Hamburg. Allerdings sei das nicht mit der Wirkung von Medikamenten vergleichbar. "Eine lokale Massage an der Insulin-Injektionsstelle beschleunigt sogar die Insulinaufnahme, und der Blutzuckerspiegel und HbA1c-Wert können sinken", sagt der Diabetologe und Internist. "Das belegen auch Studien." Aufgrund der schnelleren Insulinaufnahme durch den angeregten Stoffwechsel müssen Patienten und Therapeuten auf eine Unterzuckerung besonders Acht geben. Empfehlenswert ist es, vor der Massage den Blutzuckerwert zu messen und stets auf Anzeichen einer Hypoglykämie zu achten.

Das Physiotherapeutische Zentrum in Hamburg hat Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit Diabetes. "Zur Not haben wir auch immer etwas zu essen in unserer Praxis", berichtet Christel Barez, Inhaberin des Zentrums. Besondere Vorsicht ist zudem bei Patienten mit Gefäßschädigungen geboten: "Hier sollten statt der Arme und Beine direkt, lediglich der Rumpf und Rücken massiert werden. Das genügt für eine positive reflektorische Wirkung auf die Extremitäten", sagt Bruno Blum, Präsident des Verbands Physikalische Therapie (VPT).

Trotz der positiven Auswirkungen betonen die Experten:
Massagen sind keine alleinige Behandlungsmethode für Diabetes. Eine gesunde Ernährung, Bewegung, leichtes Krafttraining und Compliance sind unverzichtbar - Massagen jedoch eine sinnvolle Ergänzung. Trotzdem verschreiben nur wenige Ärzte Massagen. Schuld daran ist auch die restriktive Verordnungspolitik, so Riedl. Verschreibungsfähig wären sechs bis 18 Sitzungen, wobei Patienten eine Rezeptgebühr zahlen müssen.

Tipp:
Für Entspannung und Wohlbefinden zu Hause können einfache Massagetechniken selbst oder gemeinsam mit dem Partner erlernt werden, zum Beispiel in kostengünstigen Volkshochschulkursen.



Wohltat für die Füße
Auch eine Fußreflexzonenmassage ist für Menschen mit Diabetes geeignet. Hier werden über die jeweiligen Reflexzonen Nervenimpulse ausgesendet, erreichen so das zugeordnete Organ, um dort die Energie wieder zum Fließen zu bringen.

Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Schmerzen sind oftmals erste Symptome einer Neuropathie. Im weiteren Krankheitsverlauf kommt meist noch eine Unempfindlichkeit gegenüber Wärme, Kälte oder Schmerz hinzu - es fehlt die Alarmfunktion. Da die längsten Nerven des Körpers die der Beine sind, treten die Beschwerden zuerst an den Füßen auf. Daher brauchen die Füße eine besondere Kontrolle, Pflege und ergänzend Massagen. "Gerade bei der Neuropathie lenken Manipulationen des Fußes von den Missempfindungen ab und haben einen nachhaltigen positiven Effekt auf die Schmerzwahrnehmung", sagt Dr. Riedl.

Wenn die Fußreflexzonenmassage jedoch unangenehm ist, sollten Patienten die Behandlung abbrechen. Massagen sollten keine Schmerzen verursachen. "Wenn sich ein fortgeschrittenes diabetisches Fußsyndrom entwickelt hat, bei dem die Füße sehr anfällig für Infektionen und Geschwüre sind, sollte nicht mehr massiert werden", empfiehlt Riedl. "Ebenfalls ist Massieren in der Nähe von offenen Wunden generell tabu." Wenn sich Patienten ohne Verordnung für Massagen entscheiden, sollten sie vorher mit dem behandelnden Arzt Rücksprache halten. Zudem sollten sie darauf achten, einen Therapeuten zu finden, der mit Diabetes-Patienten Erfahrungen hat.

Bei einem Diabetischen Fußsyndrom sollte ein Podologe die Behandlung durchführen. Verbandspräsident Blum empfiehlt zuerst eine Probebehandlung sowie ein ausführliches Gespräch über positive oder negative Auswirkungen, die nach der Behandlung aufgetreten sind, bevor die Therapie fortgesetzt wird. Dann befinden sich Patienten im wahrsten Sinne des Wortes in guten Händen.

Tipp:

Menschen mit Diabetes können ebenfalls einen Magnesiummangel haben, was zu schmerzhaften Wadenkrämpfen führen kann - auch nachts. Mit magnesiumreichen Mineralwasser und Lebensmitteln wie Bananen, Kürbis- und Sonnenblumenkerne oder Präparaten kann der Bedarf gedeckt werden. Sehr angenehm und wirksam gegen die Krämpfe sind zudem Massagen und kalt-warme Aufgüsse.



Quelle: *A Preliminary Study of the Effects of a Single Session of Swedish Massage on Hypothalamic-Pituitary-Adrenal and Immune Function in Normal Individuals; Mark Rapaport et. al. vom Cedars-Sinai Medical Center, Los Angeles, veröffentlicht im Fachmagazin "The Journal of Alternative and Complementary Medicine"
 
Text: Alexandra  Schramm, Diabetiker-Magazin Accu-Check von Roche

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Gute Nachrichten für Typ-1- Diabetiker: Lebenserwartung wie bei Normalbevölkerung!

Typ-1- Diabetiker haben eine ähnliche Lebenserwartung wie die Normalbevölkerung. Das ist ein Ergebnis aus der „Pittsburgh Epidemiology of Diabetes Complications Study“. Verglichen wurde Diabetiker mit einer Diabetesdauer von rund 19 Jahren über einen Zeitraum von 20 Jahren, die seit ihrer Kindheit einen Diabetes hatten. Das ist sicher auch auf die modernen Massnahmen der Therapie und Schulung zurückzuführen.

Einen Wermutstropfen liefert diese Studie jedoch auch: Sollte sich eine Nierenschädigung zum Typ-1- Diabetes gesellen, ändert sich die Prognose zum Schlechteren.

Primäres Ziel sollte daher die frühzeitige Erkennung einer Nierenschädigung sein. Durch zwei- bis dreimalige Messung der Microalbuminurie im Morgenurinläßt sie sich rechtzeitig erkennen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sammelt jährlich einmal Urin über 24 Stunden zur Bestimmung des kleinen Eiweißes Albumin. Die optimale Behandlung des Blutdrucks, der Blutfette und der Blutzuckerwerte kann dann Schlimmeres verhindern.

Ob die optimale Aufnahme von Vitamin D die Prognose einer Nierenschädigung durch Diabetes verhindern kann, ist noch Gegenstand der Forschung. Eine Bestimmung der Vitamin-D-Spiegel kann jedoch im Einzelfall sinnvoll sein. Optimale Versorgung mit Vitamin D verbessert u.a. die Immunabwehr, die Wundheillung und die Knochenstabilität.
 
Quelle: Pittsburgh Epidemiology of Diabetes Complications Study. Diabetologia 53:2312-2319

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Neue Forschungsergebnisse: mit viel Eiweiß schlecht verdaulichen Kohlenhydrat erfolgreich im Kampf gegen das Gewicht

Mit den Ergebnissen der DIOGENES-Studie kommt wieder Bewegung in die Diskussion um die optimale Ernährung bei Gewichtsproblemen: 772 europäische Familien wurden unter Federführung der Kopenhagener Universität auf eine 800 kcal Diät gesetzt, wobei sie im Mittel 11 kg in achte Wochen abnahmen. Um herauszufinden, wie sich das abgespeckte Gewicht am besten halten ließ wurden die Teilnehmer dann in verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Ernährungsschwerpunkten zugeordnet. Das Ergebnis fiel klar zu Gunsten einer Ernährung mit viel Eiweiß und Kohlenhydraten auf – allerdings nur, wenn diese schwer verdaulich waren, wie etwa Vollkornprodukte, Haferflocken, viele Obst- und Gemüsesorten sowie Hülsenfrüchte. Das Eiweiß war dabei fettarm. Raffinierte Kohlenhydrate wie in Weißbrot und Reis wurden gemieden.

Hier die Ergebnisse:
Den größten Misserfolg beim Gewichthalten hatte die Gruppe mit wenig Proteinen und viel raffinierten Kohlenhydraten. Hier nahmen die Probanden im Schnitt um 1,7 kg im halben Jahr zu. Außerdem hatten sie die höchste Abbrecherquote von 37%! Im Vergleich lag die Abbruchrate der eiweißreichen Ernährung mit schlecht verdaulichen Kohlenhydraten bei nur 27% und das Gewicht konnte gehalten werden. Ein guter Nebeneffekt zeigte sich auch bei den Kindern: Sie übernahmen die Essgewohnheiten der Eltern, so dass die Rate der übergewichtigen Kinder sogar um ein Sechstel abnahm.
 
Beispiele für empfehlenswerte Nahrungsmittel (entsprechend niedrigem glykämischen Index): Äpfel, Birnen, Organgen, Himbeeren, Erdbeeren, alle Gemüsesorten außer Mais, rohe Karotten, neue möglichst kurz gegarte Kartoffeln, Getreide mit ganzen Körnern, Vollkornreis. Eiweißreiches wie mageres Fleisch, Fisch, Eier, Nüsse und Mandeln sättigen besser als Kohlenhydrate.

Nicht empfehlenswerte Nahrungsmittel (hoher Glykämischer Index): reife Bananen, Weintrauben, Kiwi, Ananas, Melonen, Weißbrot, Zucker, Kekse, Kuchen, Süssigkeiten.
 
Einen entsprechenden Kursus zu dieser jetzt wissenschaftlich noch mal bestätigten Ernährungsform bietet das medicum Hamburg als Kurs mit oder ohne begleitende eiweißreiche Formuladiät zum Start an.

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Vitamin-D-Spiegel und erhöhte Sterblichekeit bei Typ-2-Diabetikern:

Typ-2-Diabetiker mit starkem Vitamin-D3-Mangel haben eine höhere Sterblichkeit, ergibt eine prospektive Studie.

Typ-2-Diabetiker mit ausgeprägtem Vitamin-D3-Mangel (unter 14nmol/l) weisen eine höhere Gesamtsterblichkeit und einen früheren kardiovaskulären Tod auf. Dies ist unabhängig von der Nierenfilterleistung und den üblichen kardiovaskulären Risikofaktoren.

Zurzeit wird in Verlaufsstudien geprüft, ob eine Substitution von Vitamin D3 in kontinuierlicher Medikation die Prognose dieser Patienten verbessert. Leicht erniedrigte Vitamin-D3-Spiegel waren mit einem erhöhten systolischen Blutdruck verbunden. Die Studie erfolgte mit einer mittleren Beobachtungszeit von 15 Jahren (2 bis 23 Jahre) bei 289 Typ-2-Diabetikern. Eine Messung des Spiegels kann jedoch im Einzelfall schon empfohlen werden.
 
Quelle: Diabetes Care 2010; 33: 2238-2243
Quelle: Diabetes-Congress-Report 6/2010

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Schlank im Schlaf?

Im Studien-Vergleich zweier Gruppen mit unterschiedlicher Schlafdauer von 8,5 bzw. 5,5 Stunden zeichnete sich innerhalb von 14 Tagen bei den Langschläfern eine um 55% stärkere Gewichtsabnahme ab. Ausreichende Schlafmenge ist eine wichtige Voraussetzung für die Gewichtskontrolle!

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Nach Rauchstopp: Vorsicht Zucker!

Raucher haben unter anderem ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko für Diabetes. Rauchstopp lohnt sich, doch Vorsicht: Die Zunahme des Risikos kann sich nach dem Aufhören zunächst auf 70 Prozent mehr als verdoppeln. In den folgenden Jahren sinkt es dann rasch und fällt nach zehn Jahren auf das Niveau einer Person, die nie geraucht hat. Fazit: Aufhören lohnt sich, und danach ist es ratsam, Gewicht und Blutzucker gut im Auge zu behalten. Quelle: Spiegel

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Schrittzähler halbiert Risiko für Diabetes

Ein kleines Gerät, das man sich an den Körper schnallt und das die Schritte zählt, kann das Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, auf die Hälfte reduzieren. Dies gilt für Personen mit bereits erhöhten Blutzuckerspiegeln. Deren Werte sinken dann nach einem Jahr mit Schrittzähler um durchschnittlich 15 Prozent. Für Menschen, die zu Trägheit neigen, erleichtert der Schrittzähler die tägliche Kontrolle, ob man sein Bewegungsziel erreicht hat oder nicht. Quelle:  Telegraph  

 

 

 

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Diabetes: Warnung vor zu tiefem Blutzucker

Diabetiker, die auf Insulin angewiesen sind und ihren Blutzuckerspiegel damit auf zu tiefe Werte senken, leben kürzer als jene mit einem höheren Blutzucker. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Uni Cardiff. Doch die schottischen Forscher warnen Patienten davor, das Insulin nicht mehr zu nehmen. Vielmehr sollten sie mit ihrem Arzt über ihr persönliches Blutzuckerziel reden und versuchen, dieses nicht zu unterschreiten. Quelle:  BBC 

 

 

 

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Weniger Diabetes mit Vollkornreis

Wer täglich braunen Vollkornreis statt weissen, polierten Reis isst, kann sein Risiko für Diabetes vom Typ 2 um etwa 16 Prozent senken. Zu diesem Entschluss kommt eine amerikanische Studie an fasr zweihunderttausend Personen in den USA. Brauner Reiss lässt den Blutzuckerspiegel weniger rasch ansteigen als weisser Reis. Daneber könnte auch eine Rolle spielen, dass Konsumenten von breunem Reis sich auch sonst gesünder ernähren als der Durchschnitt. Diese Erkenntnis lässt sich zum Teil auf andere Vollkornprodukte übertragen.

16. Juni 2010 - Quelle: Ärzteblatt

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Doppelimpfung schützt Herz, Hirn und Leben: Grippe und Pneumokokken!

Den besten Schutz vor Herzinfarkt, Schlafanfall und Lungenentzündung bietet die kombinierte Impfung gegen Grippe und Pneumokokken. Das hat eine große Studie von 67.000 Menschen über 65 Jahren ergeben. Das Todesrisiko war um 35 %, das Risiko einer Lungenentzündung um 43%, das Herzinfarkt und Schlaganfallrisiko um 33 % bzw. 48 % reduziert. Daher gilt: neben der jährlichen Grippeimpfung sollte mindestens einmal ab 60 gegen die gefährlichen Pneumokokken geimpft werden. Für chronisch Kranke gilt die Altersbeschränkung nicht.

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Neues aus der Forschung: So nimmt man wirklich ab!

Jetzt ist es amtlich: Es gibt einen Königsweg zum idealen Gewicht! Ein langer Streit scheint jetzt beendet. Mehr oder weniger Fett oder Kohlenhydrate. Auch das Thema Appetitzügler ist eine endloses, leider trauriges Kapitel. Wer glaubt in den komplizierten Mechanismus der Gewichtsregulation mit einem ungefährlichen, einfachen Mittel eingreifen zu können, ist sicher auf dem Irrwege. Mittlerweile sind alle Appetitzügler wegen schwerwiegender Nebenwirkungen vom Markt genommen worden. Hier ist in absehbarer Zeit auch kein neues Präparat zu erwarten.

Doch wie nimmt man wirklich gut ab? Sicher nicht mit Appetitzüglern. Die sichersten Daten haben wir aus der jetzt veröffentlichten DIOGENES Studie: Mehr Eiweiß und mehr komplexe Kohlenhydrate – also solche mit niedrigem glykämischen Index. Das sind Kohlenhdrate wie sie schon dem Neanderthaler zur Verfügung standen. Zurück zur Natur also – das ist das grundsätzliche Motto. Der Verdacht, dass zu viel rasch verdaubare Kohlenhydrate den menschlichen Stoffwechsel überfordert, wird damit weiter bestätigt.

Bloß wie man das macht? Am besten lässt man sich in einer Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin wie im medicum Hamburg beraten. Wir führen solche Beratungen nach den neuesten Erkenntnissen durch. Ist aber mühsamer als eine Pille einzuwerfen!

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Schlafmangel verstärkt Neigung zu Diabetes

Schon eine einzige Nacht mit einem Schlafdefizit von vier Stunden reicht aus, um bei gesunden Menschen die Wirkung des Insulins auf den Blutzuckerspiegel um bis zu 25 Prozent zu senken. Eine solche Insulinresistenz gilt, wenn sie dauerhaft anhält, als Vorstufe zu Diabetes vom Typ 2. Die Wirkung des Schlafmangels auf den Blutzucker ist in einem Versuch in Holland entdeckt worden. Die holländischen Forscher vermuten einen Zusammenhang zwischen dem immer kürzeren Schlaf und dem immer häufigeren Diabetes in den westlichen Ländern.

7. Mai 2010  –  Süddeutsche Zeitung

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Gefahr für Diabetiker: Tod nach feuchtfröhlicher Feier

Besonders junge Diabetiker, die gern mal ausschweifend mit Alkohol feiern, sind von einer besonderen Gefahr bedroht: Die alkoholverursachte, tödlich Unterzuckerung in der zweiten Nachthälfte. Wenn der starke Blutzuckerabsturz, der bei vermehrtem Alkoholkonsum zur zweiten Nachthälfte auftreten kann, auch noch mit Trunkenheit zusammen auftritt, besteht unbedingt Lebensgefahr! Alle Schutzmechanismen sind dann sicher ausgeschaltet – entweder durch die Hypo oder den Alkohol. Der Grund: Alkohol verhindert die Zuckerausschüttung aus der Leber, der Körper kann also einen sinkenden Blutzucker schlecht stabilisieren.

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Vortrag am 31.01.2011 um 19 Uhr:
Die wichtigsten Irrtümer rund ums Essen, Vitamine, Gewicht und Co.

Neue Forschungsergebnisse zu praktischen Tipps aufbereitet.
 
Ein Vortrag im Hause des Deutschen Diabetiker Bundes Hamburg
Ort: Steinstraß 15, 20099 Hamburg
Termin: Montag, 31.01.2011
Beginn: 19 Uhr

 
Der Vortrag bringt neue Forschungsergebnisse und räumt mit alten Zöpfen rund um das Thema Essen, Gewicht und Vitaminen auf. Es hat sich einiges geändert. Die Empfehlungen zur gesunden Ernährung werden neu vorgestellt.
 
Von Dr. Matthias Riedl
Ernährungsmediziner, Diabetologe und Internist
Leiter der Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin im
Medicum Hamburg

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Neue Forschungsergebnisse in der Diabetesvorbeugung

Neu im Focus der Prävention von Typ 2 Diabetes ist die Ernährung mit Fischölen – wie in fettreichen Kaltwasserseefischen enthalten. Im Tierversuch war der vorbeugende Effekt deutlich nachweisbar. Der antientzündliche Effekt scheint hier eine wichtige Rolle zu spielen. Weiter Studien bleiben abzuwarten. Natürlich stehen an ersten Stelle immer noch die ballaststoffreiche Ernährung ohne zuviel Fleisch mit viel Gemüse, Sport und Normalgewicht.

Und wer seinen Nachwuchs vor Typ-1- Diabetes schützen will, sollte auf eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung achten. Die ist nämlich von Nord nach Süd klar mit der Diabetes-Typ-1-Häufigkeit verknüpft. Ein Tipp: Einfach Spiegel beim Arzt messen lassen oder im Winter immer Vitamin dazu nehmen – mindestens 1000 Einheiten.

Quelle: (mr)

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Leitlinienänderung: Zahnärztliche Prophylaxe ein Muß für Diabetiker!

„Gesund im Mund“ heißt die Initiative der Bundeszahnärztekammer, die sich darum bemüht, die Sensibilität der Ärzte und Zahnärzte in puncto Zahnfleischentzündungsrisiko bei Diabetikern zu fördern. Zwar sei es seit langem bekannt, dass die Parodontitis das Diabetesrisiko und das Arterienverkalkungsrisiko enorm ansteigen lasse, jedoch müssten die Fachkreise und die Patienten darüber noch weiter aufgeklärt werden.

Die Deutsche Diabetesgesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DGP) wollen sich dieses Themas jetzt verstärkt annehmen und ihre Leitlinien ergänzen. Immerhin der Zahnverlust ist bei Diabetikern überwiegend durch die häufig unbemerkt verlaufende Parondontitis begründet.

Wer hofft, dass eine zahnärztliche Untersuchung allein ausreicht, die  Zahnfleischentzündung zu diagnostizieren, irrt. Viele Zahnärzte haben ihre Aufmerksamkeit noch nicht ausreichend auf die Erkennung der gefährlichen Entzündung gelenkt. Der sicherste Weg ist der Besuch bei einem Parodontologen. 

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Sättigungshormon Leptin als Hoffnung für Diabetiker

Menschen mit Diabetes vom Typ 1 müssen ihr Leben lang Insulin spritzen. Eine kombinierte Spritze mit Insulin und Leptin senkt den Blutzuckerspiegel noch wirksamer und hilft besser gegen Übergewicht, an dem viele Diabetiker leiden. Die neue Behandlung hat sich bei Mäusen im Labor bewährt und könnte künftig auch menschlichen Patienten helfen. Leptin ist ein Hormon, das in den Fettzellen gebildet wird und das Hungergefühl bremst. Beim Abnehmen hilft es leider nicht, da die meisten Übergewichtigen zuviel davon haben, aber nicht darauf reagieren.

2. März 2010  – Quelle:  Focus

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Diabetes-Risiko: Fitness besser als Medikamente

Bei Insulinresistenz (Prädiabetes) nützt es nichts, mit Medikamenten den Blutdruck oder den Blutzuckerspiegel zu senken, denn das kann die Entwicklung zu Diabetes vom Typ 2 nicht stoppen. Zu diesem Schluss kommen verschiedene Studien an insgesamt über neuntausend Patienten in vierzig Ländern. Doch wer übergewichtig ist und sein Gewicht um 5 Prozent senkt, kann das Risiko für Diabetes deutlich reduzieren. Nur Bewegung und gesunde Ernährung beugen Diabetes wirksam vor.

17. März 2010  –  BBC

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Actos und Competact werden nicht mehr erstattet

Das Bundesgesundheitsministerium hat entschieden: Actos und Competact,  Medikamente, die zu den am stärksten wirksamen Tabletten gegen erhöhten Blutzucker gehören, sollen ab 2011 nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Hintergrund sei eine negativ bewertete Kosten-Nutzen-Risiko-Bewertung, die der gemeinsame Bundesausschuß über diese Medikament abgegeben hat.

Diabetologen bewerten die Entscheidung differenziert. Unter sorgfältiger Abwägung von Risiken sei dieses Medikament konkurrenzlos und häufig nur von Insulin ersetzbar, das nicht bei allen Patienten erfolgreich eingesetzt werden kann. Außerdem bestehen Vorteile in der Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen.

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Hilfe gegen Sehnenverkürzung bei Diabetikern

Die Sehnenverkürzung bei Diabetikern, die zur Streckhemmung der Finger führen kann, lässt sich nach neuen Studienergebnissen durch eine gezielte Strahlentherapie nebenwirkungsarm aufhalten und sogar leicht bessern.

Eine Operation, wie sonst üblich, kann somit vermieden werden. Der Name dieser Sehnenverkürzung, deren Ursache nicht bekannt ist, ist Morbus Dupuyren. Die neuen Empfehlung wurden von der Gesellschaft für Radioonkologie jetzt veröffentlicht.

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Bald künstliches Pankreas für Diabetiker

Die künstliche Bauchspeicheldrüse misst ständig den Blutzuckerspiegel und gibt mit einer kleinen Pumpe die nötige Menge Insulin ins Blut ab. Der Prototyp eines solchen Gerätes hat sich in einer klinischen Studie bewährt. Insulin-Sensoren und Insulinpumpen gibt es schon seit Jahren. Neu ist nur die Software für die Steuerung. Ist das Gerät erst einmal marktreif, werden davon Menschen mit Diabetes vom Typ 1 profitieren können.

8. Februar 2010  – Quelle:  Ärzteblatt  

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Haferkur gegen hohen Insulinbedarf

Halbierung der Insulindosis und Gewichtsreduktion: Das ist das Ergebnis einer zweitägigen Haferkur! Der Effekt hält bis zu 4 Wochen an.

Hafer ist ein ideales Getreide, da es alle wichtigen Nahrungsbestandteile enthält und insbesondere einen hohen Anteil sättigenden Pflanzeneiweißes. Die Kur ist billig, gesund und jederzeit wiederholbar. Damit der Hafer leckerer schmeckt, kann Zimt, Süsstoff oder eine Gemüsebrühe ergänzt werden.

Ziel ist es, den Kreislauf von Insulinresistenz, immer mehr Insulin, Gewichtszunahme mit nachfolgender Steigerung der Gewichtszunahme zu drosseln. Weitere Infos im medicum Hamburg.

Quelle: (mr)

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Schwerbehindertenausweis: Vorraussetzungen für Diabetiker abgesenkt

Die Voraussetzungen für die Erlangung des Schwerbehindertenausweises wurden vom Bundesrat zu Gunsten der Diabetiker abgesenkt: Nunmehr sei der tatsächliche Behandlungsaufwand für die Bewilligung ausschlaggebend und nicht wie bisher das Behandlungsergebnis.

Während also früher schwere Erkrankungen, Unterzuckerungen oder Folgeschäden notwendig waren, reicht jetzt eine aufwendige Therapie wie etwa die ICT oder die Pumpentherapie schon aus, um 50% zu erhalten. Insbesondere für jüngere, gesunde Diabetiker haben jetzt mehr Chancen. Im Falle einer Einstufung 30-50 GdB kann ein Gleichstellungsangtrag gestellt werden, der Vorteile wie den erweiterten Kündigungsschutz zulässt.

Quelle: (mr)

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Infarktgefahr durch Calcium!

Die alleinige Nahrungsergänzung mit Calcium kann das Herzinfarktrisiko um bis zu 30% ansteigen lassen. Gemäß einer Empfehlung der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft sollte daher Calcium nur zusätzlich genommen werden, wenn es nicht ausreichend in der Nahrung vorkommt: Alle Milchprodukte aber auch einige Gemüse (Grünkohl, Broccoli, Fenchel, Lauch) oder Mineralwasser enthalten Calcium.

Entscheidender sei die Ergänzung um Vitamin D, das bei über 80% der Bevölkerung nicht ausreichend im Blut nachweisbar ist. All jene, die nicht täglich Arme und Gesicht für 30 min dem Himmel aussetzen können, wird eine Ergänzung im 1000 IE Vitamin D geraten. Dies dürften nicht nur alle Bewohner in Seniorenanlagen sein, sondern auch Bettlägrige und ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung in den Büros. Erst Recht im Winter. Über dies nicht die Herzstellungsfähigkeit der Haut für Vitamin D im Alter auch noch ab.

Weitere Infos zu diesen Thema erhalten Sie in der Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin im medicum Hamburg.

Quelle: (mr)

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Neue Blutdruckziele für Diabetiker

Aufgrund neuer Studienergebnisse wurden die strengen Richtlinien zur Blutdrucksenkung bei Diabetiker etwas gelockert: Statt Werten unter 130/80 reichen nun Werte unter 140/90-85 mmHg aus. Grund: Für die strengeren Werte reichen die wissenchaftlichen Beweise nicht aus. In solchen Studien, in denen ein sehr niedriger Blutdruckwert erreicht wurde, konnten Schlaganfälle reduziert werden – nicht jedoch Herzinfarkte.
 
Die neue Empfehlung bedeutet jedoch nicht, das eine niedriger Absenkung des Blutdruck ungünstig wäre. Die Deutsche Hochdruckliga betont noch einmal, dass in zwei großen Studien die richtige Blutdrucksenkung mehr Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindert hat als eine gute Blutzuckereinstellung.

Quelle: (Hochdruckliga e.V. 07.9.2010)

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Diabetesmedikament geht vom Markt: Avandia ® ist nicht gut genug

Mit Beginn des November 2010 dürfen Avandia® und Avandamet ® nicht mehr verordnet werden.

Der Grund: Das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) folgt damit der Europäischen Arzneimittelbehörde, die vor einer erhöhten Gefahr für Herzinfarkte unter diesen beiden Medikamenten gewarnt hat. Eine akute Gefahr für die Patienten besteht aber nicht. Betroffenen Patienten sollen ohne Eile umgestellt werden.

Alternativen sind die bisherigen  Konkurrenzpräparate Actos®  und Competact ®, die ähnlich stark wirken, jedoch im Gegensatz  günstige Effekte auf das Infarktrisiko entfallten. Kommt die Umstellung nicht in Frage steht auch Insulin zur Verfügung.

Quelle:(nach EMA /BfArM)

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Grippe: Impfung gegen Herzinfarkt – möglichst vor November!

Patienten mit einer Durchblutungsstörung am Herzen, der sogenannten KHK, sollten nach den Empfehlungen der ständigen Impfkommission (Stiko) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie unbedingt gegen die Influenza geimpft werden: In einer Studie mit 16 000 Herzinfarktpatienten über die Rate an Infarkten unter den Geimpften um 19% gesenkt werden – gegenüber jenen, die keinen Schutz gegen die saisonale Grippe erhalten hatten.

Besonders gut wirkte die Grippeimpfung gegen Herzinfarkt, wenn sie vor November erfolgte. Einen ähnlich guten Effekt hatte die Pneumokokkenimpfung auf das Herzinfarktrisiko nicht.

Quelle:(CMAJ 2010;DOI 10.1503/cmaj.091891)

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Die wichtigsten Reise-Tipps: „So bleiben Sie gesund!“

Welche Vorsorgen sind sinnvoll? Was muß ein chronisch Kranker beachten? Welche Impfungen sind sinnvoll?
Download: Hier lesen Sie den ganzen Artikel

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Reisen mit Diabetes

Ist das Verreisen mit Diabetes nicht zu riskant? Nein, es gibt heutzutage keine Einschränkungen für einen gesunden Diabetiker...

1. Download: mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel
2. Download: Auslandsbescheinigung für Diabetiker

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Schweinegrippeimpfung im medicum Hamburg!

In beiden Filialen werden  Impfungen gegen die H1N1 –Grippe, die Schweinegrippe durchgeführt.  Kurze Voranmeldung per Telefon, Mail oder Faxanfrage reicht für die Terminierung. Die Impfung kann entweder zusammen mit der saisonalen Grippeimpfung erfolgen oder in 2-3 Wochen Abstand.  Auf Wunsch werden hier auch beide Imfpungen verabreicht. Diese Grippeimpfungen sind kostenlos.
 
Impfempfehlung ist laut Weltgesundheitsorganisation die folgende: Wegen der hohen Risiken durch die Schweinegrippe und der guten Verträglichkeit der Impfung sollten sich alle Bürger immunisieren lassen – insbesondere  aber alle chronisch Kranke.

Download: Informationen zur Schweinegrippeimpfung

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Schützt Vitamin C vor Erkältungen?

Vitamin C schützt nicht vor Erkältungen und verkürzt auch die Erkrankungsdauer. Das ist das Ergebnis einer Studienübersicht des renomierten Medizinnetzwerkes Cochrane Collaboration, das  Studien mit insgesamt 11 000 Teilnehmner ausgewertet hat.

Vitamin C, als wasserlöslisches Vitamin, kann jedoch auch keine Vergiftungserscheinungen hervorrufen, da es über die Niere bei Übermaß wieder ausgeschieden wird.

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Testen Sie die Belastung Ihres Herzens.

Hier finden Sie ein Link zu der Homepage
www.herzalter.de

Auf dieser Homepage kann die Belastung des Herzens durch Lebensumstände ausgerechnet werden. Übergewicht, Blutdruck, Blutfette, Lifetyle etc. werden zu einem Risikoprofil summiert. Dabei ergibt sich das Risiko zu sterben und ein theoretisches Herzalter.

Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie man die Belastung wieder herunterfahren kann. Immerhin ist der Herztod in unserer Gesellschaft Risiko Nr. 1. Die Teilnahme ist kostenlos und wird von becel gesponsort.

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Wo kann ich mich in Hamburg gegen Grippe impfen lassen?

Hier finden Sie ein zum PDF in dem die Impfstellen in Hamburg aufgelistet sind. Download: Pandemie Newsletter Ausgabe 4 vom 27.10.2009

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Sport nach Infekten: Wie lange pausieren?

Wie gefährlich Sport nach Infekten sein kann, ist vielen Menschen nicht bewusst. Viren sind unberechenbar. Neben dem offensichtlichen Organ, das befallen wird – meist die Nasenschleimhaut und die Lunge – können auch andere Organe in  Mitleidenschaft gezogen werden, was nicht immer spürbar ist. So könnte eine Mitentzündung des Herzens unbemerkt bleiben, weil allgemeine Schwäche auf den Infekt zurückgeführt wird, statt auf eine Entzündung der Herzmuskulatur.

Wird der entzündete Herzmuskel nun stark belastet, etwa in Rahmen einer sportlichen Betätigung, so kann es zu Überlastungen wie akute Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen führen. Ein plötzliches tödliches Herzversagen aber auch eine dauerhafte Schwächung des Herzens ist auch möglich.

Nicht nur aus diesem Grund wird eine Sportpause nach einem Infekt empfohlen: Pro Grad Temperaturerhöhung oberhalb der normalen Temperatur ist eine Woche Sportpause empfehlenswert. Sportverbot direkt während des Infektes versteht sich von selbst.

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Schützt die Grippeimpfung vor Herzinfarkt?

Die Infektion mit Influenzaviren ruft Entzündungsprozesse hervor, die  vermutlich Ablagerungen in den Gefäßen destabilisieren und  Verklumpungen von Blutplättchen fördern. Diese Prozesse können einen Herzinfarkt begünstigen.

Zu diesem Ergebnis kommen britische Forscher, die systematisch 49 Studien ausgewertet haben. Leider sind nicht einmal die Hälfte aller betroffenen Herzkranken geimpft. Unbewiesen neben den  zahlreichen bewiesenen Vorteilen einer Grippeimpfung ist der Schutz von Herzgesunden vor einer Herzschädigung durch Impfung. Denkbar ist dies jedoch, da die Viren gern auch einmal eine Herzmuskelentzündung verursachen kann. Die sogenannte Myokarditis ist nicht selten ein Grund für den plötzlichen Herztod auch junger Menschen.

Quelle: lancet infectious Diseases 9 (2009) 10, 601-6190

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Grippeschutzimpfung: Ein Muss für chronisch Kranke

Die Verwirrung nimmt zu: Zwei Epidemien stehen bevor. Wer soll sich impfen lassen? Welche Risiken gibt es?

Das medicum Hamburg fasst die wichtigsten Fakten für Sie zusammen:


(1). Es war nie sinnvoller als jetzt, sich gegen die „menschliche“ Grippe impfen zu lassen! Der Grund liegt in den alle 40 bis 50 Jahre wiederkehrenden weltweiten Epidemien dieses Virus. 1918 starben Millionen an der Spanischen Grippe, in den 60iger Jahren war es die Chinesische Grippe, die über die Welt geflogen ist. Nun warten wir also 50 Jahre später auf die ausstehende Epidemie. Sie wird kommen – soweit sind  sich die Seuchenexperten einig. Besondere Gefahr droht dann, wenn dieses Virus zusätzliche Eigenschaften von anderen Viren übernimmt.  Zum Beispiel die hohe Sterblichkeit der Vogelgrippeerreger von rund 30%! Dann wäre ein Virus entstanden, das sich leicht verbreitet und tödlich ist. Diese Gefahr ist nach seriösen Schätzungen real. Daher empfehlen Virusexperten  gerade in diesen Jahren die jährliche Auffrischung der Impfung.
(2). Wer sollte sich impfen lassen?  Besonders von Komplikationen im Rahmen einer Epidemie bedroht sind chronisch erkrankte Menschen – allen voran Diabetiker,  Rheumatiker oder Menschen mit Herz – oder Lungenerkrankungen.
(3). Muss ich Nebenwirkungen befürchten? Die Impfung ist gut verträglich. Manchmal kann es zu Reizungen an der Einstichstelle kommen. Bei Allergien gegen Impfstoffe fragen Sie Ihren Arzt.
(4). Warum sollte jährlich  die Impfung jährlich wiederholt werden? Das Virus ändert seine Eigenschaften ständig. Es versucht sich wie ein Verbrecher, der uns ans Leben will, zu maskieren, damit unser Immunsystem ihn nicht erkennt. Die Impfung simuliert Veränderungen seines Erscheinungsbildes. Unser Immunsystem speichert diese Informationen ab und ist schnell bereit, einen Kampf gegen den Eindringling zu führen.
(5). Verdient nicht nur die Pharmaindustrie an den Impfungen? Ist das nicht alles Panikmache? Diese Furcht in unbegründet. Die Empfehlungen kommen von unabhängigen Institutionen, wie dem Robert-Koch-Institut oder den Gesundheitsämtern. Wahr ist auch, dass 1918 5 Millionen Deutsche an der Spanischen Grippe gestorben sind. Heutzutage wären es durch das bessere Gesundheitswesen zum Glück nur 300 000. Das sind Fakten, die sich niemand ausgedacht hat. Vorsicht: Lange Jahrzehnte der Seuchenfreiheit lassen die Bürger vergessen, dass die Natur nicht schläft im Kampf gegen die Überbevölkerung durch die Menschen. Die Mikroben lassen sich ständig  etwas Neues einfallen. Das ist sicher.
(6). Bin ich durch die Impfung gegen die Menschengrippe auch gegen die Schweinegrippe geschützt? Leider nein. Gegen diese muss extra geimpft werden.

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Diabetes und Alzheimer: Zwei Fliegen mit einer Klappe

Hoher, stark schwankender Blutzuckerspiegel, hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, Unempfindlichkeit auf Insulin und Übergewicht sind Risikofaktoren sowohl für Diabetes als auch für Alzheimer. Wer mit viel Bewegung und gesunder Ernährung etwas dagegen tut, schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe.

(Quelle: PubMed PMID: 19402773)

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7 Fragen zur Schweinegrippe

(1). Wie steckt man sich an? Durch Tröpfcheninfektion beim Niesen und Husten. Oberfläche wie Geldschein oder Türgriffe von auch Viren übertragen, wenn Erkrankte dies angefasst haben.
(2). Schützt ein Mundschutz vor einer Infektion?  Der Schutz einer Maske wird überschätzt. Die normalen Masken bieten  keinen sehr guten Schutz. Besser:  20 Sekunden gründliches Händewaschen vor jedem Essen. Händeschütteln in Epidemiezeiten vermeiden. Denken Sie daran: Alles was Menschen angefasst haben, kann theoretisch Viren übertragen.
(3). Wer soll sich impfen lassen? Menschen, die viel mit anderen Menschen in Kontakt treten: Polizisten, Mitarbeiter in medizinischen Bereichen, Feuerwehr aber auch alle Menschen mit chronischen Erkrankungen. Frauen, die schwanger werden wollen, sollten sich auch impfen lassen. Die Schweinegrippe verläuft bei Schwangeren schwerer!
(4). Ist die Impfung auch sicher? Das Deutsche Bundesinstitut für  Impfstoffe  und biomedizinische Arzneimittel nennte als Nebenwirkungen nur: Schwellungen, Rötungen im Einstichbereich, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Auch Schwangere dürfen geimpft werden.
(5). Warum ist die Schweinegrippe denn so gefährlich? Zu Beginn einer Epidemie sind die Verläufe meist harmlos. Mit der  Zeit „übt“ das Virus den Menschen zu Leibe zu rücken und wird meist immer aggressiver. Besonders gefürchtet ist die Übernahme von Erbinformation anderer aggressiverer Viren wie etwa der  Vogelgrippe, die mit einer 30%igen Sterblichkeit einhergeht, aber zum Glück selten auf den Menschen übergeht.  Auch die  Spanische Grippe  1918 verlief im ersten Schub mild – zuletzt hatte sie  jedoch Merkmale der jetzigen Vogelgrippe angenommen und zu 5 Millionen Toten allein in Deutschland geführt.  Viren sind unberechenbar. Mit dem Überspringen der Schweinegrippeviren hatten die Wissenschaftler  so schnell nicht gerechnet.
(6). Wie äußert sich die Schweinegrippe? Fieber, Gliederschmerzen, trockener Husten und starkes Krankheitsgefühl deuten auf eine echte Grippe hin. Besonders wenn man Kontakt zu Erkrankten hatte, sollte ein Kontakt zum Arzt hergestellt werden. Achtung: Rufen Sie vorher an, damit Sie nicht unnötig alle anstecken und  befolgen Sie die Ratschläge des Arztes.
(7). Wie kann ich andere schützen?  Händewaschen, Händewaschen und Händewaschen. Husten  und Niesen Sie in die Armbeuge- abgewandt von anderen. Fassen Sie nicht unnötig alles an. Türgriffe etc. Halten Sie sich fern von anderen, wenn Sie krank sind. 

Weitere Infos unter: 
www.wir-gegen-viren.de  Hygientipp7
www.bfarm.de Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte
www.rki.de/influenza Rober-Koch-Institut
0800/4400550 Hotline der Bundesministeriums für Gesundheit 

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Kürzer, dafür öfter trainieren

Meldung der Arzneimittelkommission vom 24.03.09

Sich bewegen ist gesund, und die meisten Experten empfehlen eine halbe Stunde mässige bis intensive körperliche Anstrengung pro Tag. Für Herz und Kreislauf spielt es keine Rolle, ob man dieses Training an einem Stück leistet oder in mehrere kurze Abschnitte aufteilt. Für Diabetiker ist es jedoch besser, dreimal täglich je zehn Minuten zu trainieren. Die Regulierung des Blutzuckers ist dann besser, wie eine Studie der Universität Kopenhagen zeigt. Die Experten vermuten, dass mehrmaliges Training mehr Energie verbrennt als ein gleichlanges Training am Stück.

Meldungen dazu erreichen Sie unter  PubMed PMID: 19291864


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Kamillentee gut bei Diabetes

Meldung der Arzneimittelkommission vom 24.10.08

Kamillentee hilft mit, den Anstieg des Blutzuckers zu dämpfen, und kann deshalb bei Diabetikern dazu beitragen, die Zuckerwerte stabil zu halten. Zu diesem Schluss kommt eine japanische Studie.

Meldungen dazu erreichen Sie unter  PubMed PMID: 18681440


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Frakturrisiko unter Glitazonen: AMK-Information

Meldung der Arzneimittelkommission vom 24.06.08

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) weist am 20. Juni 2008 auf zwei Langzeitstudien hin, die ein signifikant erhöhtes Frakturrisiko bei Frauen unter dem Insulin-Sensitizer Rosiglitazon belegen (1). Eine ergänzende Studie mit 16 000 Patienten belegt ein erhöhtes Frakturrisiko auch für Pioglitazon. Eine weitere britische Fall-Kontroll-Studie ergab bei einer Einnahmedauer der Glitazone von 12 bis 18 Monate ein etwa zweieinhalbmal höheres Risiko einer Fraktur als bei Patienten, die kein Glitazon eingenommen hatten. Am höchsten war das Risiko bei einer Einnahmedauer von über zwei Jahren. In dieser Studie war das Frakturrisiko sowohl für Frauen als auch für Männer signifikant erhöht.
Als Mechanismus wird eine Beeinflussung der Differenzierung der Zellen der Bindegewebsentwicklung vom embryonalen Bindegewebe Mesenchym hin zum differenzierten Bindegewebstyp des Fettgewebes und des Knochens angesehen. Aufgrund des deutlich erhöhten Frakturrisikos sollte eine enge Indikationsstellung erfolgen, vor allem jedoch bei vorbestehender Osteoporose oder einem aufgrund von Alter oder Vorerkrankungen erhöhten Sturzrisiko.
Meldungen zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen erreichen die AMK unter www.abda-amk.de

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